Biochemie und Pathobiochemie: L-Glutamin
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Allgemeines
L-Glutamin ist eine nicht-essentielle, proteinogene Aminosäure mit einer hydrophilen Säureamidgruppe-tragenden Seitenkette. Sie wird durch Stickstoffaufnahme aus Glutamat gebildet und dient wie dieses als Vehikel für Aminogruppen.
Stoffwechselwege
- Glutamat- und Glutamin-Stoffwechsel
- Stickstoffaufnahme und -anlieferung:
- Aminozucker-Stoffwechsel
- Purin-Stoffwechsel: Biosynthese von IMP und GMP
- Pyrimidin-Stoffwechsel: Biosynthese von UMP
- Biosynthese von Asparagin
- Proteinbiosynthese
Sonstiges:
- Glutamin ist unter den Aminosäuren diejenige mit der höchste Plasmakonzentration. Neben Alanin ist Glutamin für den Stickstoff-Transport über den Blutweg verantwortlich.
- Säure-Basen-Haushalt: Glutamin kann in der Niere Ammoniak abspalten (mitochondriale Glutaminase-Reaktion), das dann mit je einem Proton (d.h. Säure) ausgeschieden wird. Dieser Alternativweg zur Harnstoffbildung spart zusätzlich Bicarbonat ein.
- Glutamin ist das bevorzugte Substrat für die Gluconeogenese in der Niere.
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