Abkürzungen
- Zinsfuß:

- Zinssatz:

- Aufzinsungsfaktor:

- Abzinsungsfaktor (Diskontierungsfaktor):

- Vorschüssiger Zins (Diskontrate):

- Anfangskapital:

- Endkapital (nach
Jahren): 
Zinsrechnung
Zinseszins
- Dekursive Zinsen:

- Antizipative Zinsen:

Gemischte Verzinsung
- Dekursive gemischte Verzinsung:

- Antizipative gemischte Verzinsung:

Unterjährige Verzinsung
- Effektiver Zinssatz:

- Konformer Zinssatz:
![{\displaystyle i^{[m]}={\sqrt[{m}]{1+i}}-1\iff \left(1+i^{[m]}\right)^{m}=1+i}](./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/e83785e686f651901ad07804ecfc4d055ba02735.svg)
- Proportionaler Zinssatz:

- Nomineller Zinssatz:
![{\displaystyle i^{(m)}=m\cdot i^{[m]}\iff \left(1+{\frac {i^{(m)}}{m}}\right)^{m}=1+i}](./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/d0208b020f2a6165e2b7dfdf4bae67fd960d9c11.svg)
- Kontinuierlicher Zinssatz:

- Hierbei gelten folgende Ungleichungen:
![{\displaystyle i^{[m]}<i^{\langle m\rangle }\qquad \varrho <i^{(m)}<i\,}](./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/acc0538fb138b93df8d9095bd5041215daa151f7.svg)
Annuität
- Ein Kredit
wird über
Perioden hinweg mit dem Zinssatz
verzinst
- und durch die Annuität
getilgt, so dass am Ende der Kassenbestand
ist.
- Die Fälligkeit
sei bei nachschüssiger Zahlweise
und bei verschüssiger Zahlweise
.
- Aus der Rekursion
ergibt sich die Formel
und damit
.
- In Excel gibt es die Funktion RMZ (Regelmäßige Zahlung)

Rentenrechnung
(Endwert bei nachschüssiger Rente)
(Endwert bei vorschüssiger Rente)
Intensität des Versicherungsschutzes
, wobei
die Entschädigung für den Schaden
ist.
Abkürzungen
Anzahl der lebenden
-Jährigen:
Anzahl der im Alter
Gestorbenen:
Einjährige Überlebenswahrscheinlichkeit eines
-Jährigen:
-jährige Überlebenswahrscheinlichkeit eines
-Jährigen:
Einjährige Sterbewahrscheinlichkeit eines
-Jährigen:
-jährige Sterbewahrscheinlichkeit eines
-Jährigen:
Restlebenserwartung eines
-Jährigen:
Stationaritätsbedingung

Beweis
Monatliche Sterblichkeit

Beweis
(Bernoullische Ungleichung)
Kommutationswerte
Diskontierte Tote:
|
Diskontierte Lebende:
|
Aufsummierte diskontierte Tote:
|
Aufsummierte diskontierte Lebende:
|
Doppelt aufsummierte diskontierte Tote:
|
Doppelt aufsummierte diskontierte Lebende:
|
Barwerte
Reine Erlebensfallversicherung auf n Jahre für einen x-Jährigen

Beweis
Vorschüssige n-jährige Zeitrente mit m Jahren Aufschubzeit

Nachschüssige n-jährige Zeitrente mit m Jahren Aufschubzeit

Vorschüssige n-jährige Rente für einen x-Jährigen mit m Jahren Aufschubzeit

Beweis
Nachschüssige n-jährige Rente für einen x-Jährigen mit m Jahren Aufschubzeit

Beweis
n-jährige Risikolebensversicherung für einen x-Jährigen mit m Jahren Aufschubzeit
- Gemeint ist, dass in den ersten
Jahren kein Versicherungsschutz besteht,
- und nicht, dass Hinterbliebene bei Eintritt des Versicherungsfalles m Jahre auf ihre Leistung warten müssen.

Beweis
n-jährige gemischte Versicherung für einen x-Jährigen

Beweis
In der Formel
ersetze
durch
.
Wegen
bzw.
ist nun
.
Linear steigende vorschüssige n-jährige Rente für einen x-Jährigen

Linear steigende nachschüssige n-jährige Rente für einen x-Jährigen

Linear steigende n-jährige Risikolebensversicherung für einen x-Jährigen

Deckungskapital

Beweis
Bei einem
-jährigen Lebensversicherungsvertrag zahlt der Versicherte im
-ten Versicherungsjahr vorschüssig (zu Beginn des
-ten Jahres) den Beitrag
.
Stirbt der Versicherte im
-ten Versicherungsjahr (d.h. er stirbt im Alter
), zahlt die Versicherung nachschüssig (also am Ende des
-ten Jahres) die Todesfallleistung
.
Überlebt der Versicherte das
-te Versicherungsjahr (d.h. er erlebt das
-te Jahr), zahlt die Versicherung nachschüssig die Erlebensfallleistung
.
Zu Vertragsbeginn
sieht man den Kapitalwert der zukünftigen Beiträge und Leistungen wie folgt:
Die vereinbarten Beiträge und Leistungen
müssen dabei so gewählt sein, dass das Äquivalenzprinzip erfüllt ist:
Am Ende des
-ten Versicherungsjahres sieht man den zukünftigen Beitrags- und Leistungskapitalwert wie folgt:
Am Ende des
-ten Versicherungsjahres sieht man den vergangenen Beitrags- und Leistungskapitalwert wie folgt:
Das prospektive Deckungskapital ist die Differenz zwischen ausstehendem Leistungskapitalwert und ausstehendem Beitragskapitalwert.
Das retrospektive Deckungskapital ist die Differenz zwischen erbrachtem Beitragskapitalwert und angefallenem Leistungskapitalwert.
Nach dem Äquivalenzprinzip ist der Kapitalwert aller vergangenen und zukünftigen Beiträge gleich dem Kapitalwert aller vergangenen und zukünftigen Leistungen.
Daraus folgt
,
also gerade
.