Druck in Flüssigkeiten
Konstanten:
- g = w:Fallbeschleunigung
- p0 = w:Luftdruck über der Flüssigkeit
- ρ = w:Dichte des Mediums
Druck in Tiefe x:

In w:Wasser ist ρ = 1000 kg/m³, ferner ist g = 9,81 m/s² und p0 = 101325 Pa, somit

also 9810 Pascal je Tiefenmeter. Faustregel: Alle 10 Meter nimmt der Druck um 1 Atmosphäre zu.
Druck in Gasen
- g = w:Fallbeschleunigung der Erde in Meereshöhe h0
- p0 = w:Luftdruck in Meereshöhe
Variablen:
- R = w:universelle Gaskonstante,
- M = w:molare Masse,
- T = Temperatur in w:Kelvin
- h = Höhe im homogenen Äquivalentpotential

Für die Dichte gilt dabei

Konstanten:
- R = w:universelle Gaskonstante,
- M = w:molare Masse,
- g = w:Fallbeschleunigung der Erde in Meereshöhe
- p0 = w:Luftdruck in Meereshöhe
- T = Temperatur in w:Kelvin
Variablen: h = Höhe im homogenen Äquivalentpotential,

- T0 = w:Temperatur in Meereshöhe (Kelvin)
- α = Temperaturgradient dT/dh

Variablen:
= Nummer der Luftschicht; 0 = unterste Schicht
- pi = Druck an der Basis der i-ten Luftschicht
- Ti = Temperatur an der Basis der i-ten Schicht
= Temperaturgradient der i-ten Luftschicht

Druck an der Obergrenze der i-ten Luftschicht

Druck in beliebiger Höhe
:

Temperatur:

Beispiel: w:Standardatmosphäre bis etwa 90 Kilometer Höhe (M = 29 g/mol).
Linearer Verlauf von Temperatur und Molmasse
Konstanten:
= Gradient der molaren Masse M in der i-ten Schicht, so dass für beliebige
gilt

Fall A: Isotherm

Fall B: Stückweise lineare Temperatur

mit

Der rekursive Aufbau aller Schichten i = 0...n erfolgt analog zur Atmosphäre mit stückweise linearer Temperatur. Beispiel für nichtkonstantes M: Erdatmosphäre oberhalb von 90 Kilometern Höhe (abschnittweise linear interpoliert).
Alternativ kann an Stelle von T auch eine durch die Molekularmasse "skalierte Temperatur", TM, verwendet werden:

An Stelle des wahren Temperaturgradienten α tritt αM, der Gradient von TM. Da M in der Formel durch M0 ersetzt wird, kann die einfachere Formel für konstantes M verwendet werden. Allerdings ist, insbesondere bei kleiner Anzahl der Stützstellen, zu beachten, dass M(h) hier nicht wie die Temperatur stückweise linear ist, denn der Molmassengradient µ ist nun nicht mehr konstant in jeder Teilschicht, sondern hat nach der w:Quotientenregel die Gestalt

Geopotential-Korrektur
- h = Geopotential-Höhe
- z = Wahre Höhe
- R = Erdradius

⇒ z ≈ h für kleine h