| Vorgehen |
Memoausdrücke
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Genoausdrücke
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| Nachweis psychischer Hintergrundprozesse |
sehr schwierig, durch Studien der Vorstellungen und strukturierte Beobachtungen |
Hintergründe durch bildgebende Verfahren nachweisen
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| Verteilungsschwankungen statistisch messen |
kulturspezifisch und zeitlich existierende modische Schwankungen nachweisen |
annähernd gleiche lokale und zeitliche Verteilungen nachweisen
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| Säuglingsstudien |
Säuglinge zeigen den erworbenen Ausdruck nicht |
zeigen den erblichen Ausdruck (Ausdrucksverhalten an Säuglingen gut aber nicht vollständig ausgebildet)
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| Zwillingsstudien |
können bei Zwillingen verschieden sein |
sollten bei Zwillingen gleich sein
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| durch Zurückführen: |
auf symbolisierte Zweckhandlungen oder Ideen (Stäbchen-Geste) |
nur auf biologische Verhaltensweisen rückführbar, die zudem vom Ausdruck nicht symbolisch nachgestellt werden
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| blind geborene Kinder |
werden von ihnen nicht gezeigt, individuelle ausdruckshafte Gewohnheiten werden aber entwickelt |
werden von ihnen mustergerecht gezeigt
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| Vergleiche zwischen kontaktlosen Kulturen) |
zeigen unterschiedliche erworbene Ausdrücke |
zeigen gleiche erbliche Ausdrücke
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| interpretativer Nachweis von Objektgebundenheit |
möglich (Fingerzeigen) |
nicht möglich
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| interpretativer Nachweis der Gegenstandsnutzung |
möglich (z.B. Stift-Schwingen, Zeigestock) |
nicht möglich
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| Lateralität nachweisen |
möglich |
nicht möglich
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| Primatenforschung |
ähnliche Ausdrücke kommen nicht vor |
ähnliche Ausdrücke können vorkommen
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