Mensch, Natur und Kosmos/ Die 12 Sternzeichen

Die zwölf Sternzeichen

Bleiben wir mal bei diesem "Typenlehren-Typus" des 12-teiligen Tierkreises... Es ist tatsächlich ein bestimmter Typus von Typenlehren... Das findet sich ganz oft in der Philosophie, zumindest in meiner... Blöd ist nur, dass sich dieser Tierkreis in den üblichen Darstellungen der Astrologie verkehrt herum dreht... Korrekt wäre eine Darstellung "im" Uhrzeigersinn...Steiner hattes erster damit begonnen, den Drehsinn umzukehren... Es hat sich praktisch überall durchgesetzt, nur nicht in der Astrologie selbst... Man sollte sich das vielleicht einmal überlegen... Die folgende Darstellung stammt von mir... Zumindest habe ich vor Jahren genau so etwas konzipiert... Im Anschluss meine Originalzeichnung

Widder: 21. März bis 20. April

Die grundlegenden Fakten:

Polarität: positiv, männlich-aktiv

Qualität: kardinal (

bewegend, in Gang setzend)

Element: Feuer

Symbol: Zwei Halbkreise symbolisieren die Hörner des Widders. In einer anderen Überlieferung wird das Widder-Symbol von der Man-Rune abgeleitet, die das Bild eines mit erhobenen Armen dastehenden Menschen darstellt.

Jahreszeit: Frühlingsanfang (21. März bis 20. April)

Herrscher: Mars, Nebenherrscher: Pluto

Häuserzuordnung: 1. Haus (kardinales Haus)

Gegenüberliegendes Zeichen: Waage

Botschaft/Schlüsselsatz: Ich will.

Schlüsselwort: Aktion

Charakteristika:

Aktivität, Tatendrang, Energie, Einsatz, Lebenskraft, Vitalität, Willensstärke, Dynamik Trieb- kraft, Initiative, Tatkraft, Entscheidungskraft, Leistung, sportlicher Wettkampf, Rivalität, Fairness, Geradlinigkeit, Direktheit, Aufrichtigkeit, Freiheitsdrang, Abenteuerlust, 'Spontanei- tät. Impulsivität,

Begeisterungsfähigkeit, Unbekümmertheit, Offenheit, Optimismus, Inspiration (die Fähigkeit, andere mitzureißen und zu motivieren), Mut, Zuversicht, Entschlusskraft, Kameradschaft, Ritterlichkeit, Stolz, Kampfbereitschaft, Aggressivität, Angriffslust (der Kämpfer, der Eroberer, der Rebell)

Ungeduld, Hitzigkeit, Zorn, Wut, Rücksichtslosigkeit, Unüberlegtheit, "mit dem Kopf durch die Wand", Konfliktorientierung, Widerstandsorientierung, Eroberungsdrang, die Suche nach Herausforderung, Undifferenziertheit, Eitelkeit, Rastlosigkeit, das Denken steht hinter dem spontanen Handeln zurück Höhere Entwicklung: intellektuelle Kraft, Scharfblick, Weitsicht

Thema:

Durchsetzung, Selbstbehauptung, Aggression und Überlebenskampf, Angriffs- und Verteidigungsmechanismen, Instinktbereich und Triebhaftigkeit, Spontaneität und impulsives Handeln, Aufbruchstimmung, Zukunftsorientierung

Motivation:

Handeln aus Freude an Aktivität und Bewegung, Intensität und der Wille zur Selbstdurchsetzung, der Pionier, die Lust am Erobern, Ansporn durch Konkurrenz und Wettbewerb, Ingangkommen durch instinktiv begehrte Ziele

Ziele:

Initiativkraft, Durchsetzung der eigenen Person, das Finden und Erobern des eigenen Platzes in der Welt, erobern neuer Positionen, Bewegungsfreiheit und Ungebundenheit, Messen der Kräfte

Lernaufgabe:

Der richtige Einsatz des Aggressionspotentials, Mäßigung und die Fähigkeit abzuwägen, Geduld und Rücksichtnahme, Bewusstes, Planvolles Handeln, Koordination von Denken und Handeln, Beständigkeit und Ausdauer

Zitate zum Widder-Prinzip:

Die Genugtuung liegt in der Mühe, sein Ziel zu erreichen, nicht im Erreichen selbst. (Mahatma Gandhi)

Anfangen ist leicht, doch Beharren ist eine Kunst (Sprichwort) Leben heißt kämpfen. Das Leben ist ein Kampf. (Sprichwort)

Leben heißt innerlich brennen. (Norman O. Brown)

Am Mute hängt der Erfolg. (Theodor Fontane)

Um große Erfolge zu erzielen, muss etwas gewagt werden. (Helmut von Moltke)

Wir gehen Risiken ein, ohne vorher etwas zu erproben. Wir sind spontan. (Fritz Perls) Im Krieg und in der Liebe: Der Sieger hat immer recht. (Japanisches Sprichwort)

Man lernt, wie ein Krieger zu handeln, indem man handelt – nicht indem man redet. (Carlos Cataneda)

Wir sind Krieger, und Krieger haben nur eines im Sinn: ihre Freiheit. (Carlos Castaneda) Der Krieg ist der Vater aller Dinge. (Heraklit)

Willenskraft Wege schafft. (Sprichwort)

Menschen, die versuchen, unser Leben für uns zu gestalten, ärgern uns. (Diane Wakoski) Entweder bin ich das Leitpferd des Gespanns oder keines. (John Fletcher)

Die Persönlichkeit entwickelt sich im Laufe des Lebens aus schwer oder gar unbedeutenden Keimanlagen, und erst durch unsere Tat wird es offenbar, wer wir sind. (C.G. Jung)

Stier: 21. April bis 21. Mai

Die grundlegenden Fakten:

Polarität: negativ, weiblich-rezeptiv

Qualität: fix (fest)

Element: Erde

Symbol: Ein Kreis, auf dem ein Halbkreis ruht: Über dem geistigen Prinzip, das der Kreis dar- stellt (Sonne), steht das gefühlsmäßig-seelische Prinzip, wie es die geöffnete, empfangende Schale des Halbkreises (Mond) darstellt. Auch: die Hörner des Stiers, der Stier als Symbol der Zeugungskraft und Fruchtbarkeit..

Jahreszeit: Hochfrühling (21. April bis 20. Mail)

Herrscher: Venus

Häuserzuordnung: 2. Haus (fixes Haus)

Gegenüberliegendes Zeichen: Skorpion

Botschaft/Schlüsselsatz: Ich habe.

Schlüsselwort: Sicherheit, Stabilität, Produktion

Charakteristika:

Pragmatisch, realistisch, praktisch, gründlich, sachliche, beständig, solide, stabil, standfest, bewahrend, ausdauernd, geduldig, langmütig, statisch, beharrlich, zäh, eigenwillig, zuverlässig, vernünftig, organisiert, nüchtern, sicherheitsorientiert, bodenständig, sesshaft, produktiv, fruchtbar, strebsam, tüchtig, leistungsfähig, sinnlich (sehen, hören, riechen, schmecken, tasten), begehrlich, besitzergreifend, genussfreudig, körperbewusst, körperorientiert, musisch, musikalisch, künstlerisch, ästhetisch, natürlich, erdhaft, naturliebend, schlicht, friedlich, heiter, vergnügt, ruhig, sicher, gelassen, versöhnlich, warmherzig, gesellig, sentimental, konventionell, traditionell, traditionsgebunden, qualitätsbewusst.

Naiv, einfach strukturiert, „Schwarzweißdenken“, selbstzufrieden, undifferenziert, träge, bequem, schwerfällig, fanatisch, sektiererisch, dogmatisch, unduldsam, festgefahren, einseitig, voreingenommen, stur, halsstarrig, reizbar, opportunistisch, materialistisch, vergnügungssüchtig, nachlässig

Thema:

Konsolidierung, Sicherheit, Sesshaftigkeit, Integration in eine Gruppe, Physische Geborgenheit, Körperorientierung, Genussfähigkeit, Verwertung, Produktivität

Motivation:

Praktischer Realismus, Materielle Absicherung, Schutz in einer Gemeinschaft, Stabilität, Substanz und Wertbeständigkeit, das Erhalten und Genießen des Erreichten, Erfahrung der Sinne, im Körper Leben, Besitz

Ziele:

Soziale Ordnung und stabile Verhältnisse durch Gruppenzusammenhalt, kulturelle oder ethnische Zusammengehörigkeit, das abgegrenzte Revier, das Bewahren der Tradition, Fortbestand, Dauer und Beständigkeit, Fruchtbarkeit

Lernaufgabe:

Das Gleichgewicht zwischen Behalten und Loslassen, Selbstwertgefühl und worauf es Gründet, das persönliche Wertesystem, Überwindung starrer Gewohnheiten, Bereitschaft zur Veränderung des Status quo, der Unsicherheitsfaktor der Zukunft

Zitate zum Stier-Prinzip:

Habt ihr nicht von dem Manne vernommen, der im Erdboden nach Wurzeln grub und dabei einen Schatz entdeckte? (Khalil Bibran)

Das wichtigste Anliegen des Menschen besteht darin, etwas von Wert zu schaffen und dies zu erhalten. (Lewis Mumford)

Glück: Ein gutes Bankkonto, ein guter Koch und eine gute Verdauung. (Jean-Jaques Rousseau

Alles, was du besitzt, will dich besitzen. (Regina Elbert)

Es ist besser, ein regelmäßiges Einkommen zu haben, als finanzierend zu sein. (Oscar Wilde) Sicherheit ist eine Einladung zur Tätigkeit. (Rod McKuen)

Ich nenne einen Menschen neurotisch, der seine Fähigkeiten dazu nutzt, andere zu manipulieren, anstatt selbst erwachsen zu werden. Er kontrolliert, wird verrückt nach Macht und ruft überall dort Freunde und Bekannte auf den Plan, wo der unfähig ist, seine eigenen, in ihm liegenden Kräfte zu nutzen. (Fritz Perls)

Man muss mit beiden Beinen fest auf der Erde stehen. (Sprichwort)

Ein Augenblick der Geduld kann vor großem Unheil bewahren, ein Augenblick der Ungeduld ein ganzes Leben zerstören. (Chinesisches Sprichwort)

Die Blumen des eigenen Gartens duften nicht so stark wie die wilden Blumen, dafür halten sie länger. (Chinesisches Sprichwort)

Wer auf seinen Zehen steht, steht nicht lange. (Laotse)

Der Hunger lässt sich nur schwer mit gemalten Kuchen stillen. (Chinesisches Sprichwort) Das Wort „Geduld“ ist ein Schatz im Haus. (Chinesisches Sprichwort)

Zwillinge: 21. Mai bis 21. Juni

Die grundlegenden Fakten:

  • Polarität: positiv, männlich-aktiv

Qualität: beweglich (veränderlich)

Element: Luft

  • Symbol: Zwei Säulen, die die Dualität des menschlichen Bewusstseins symbolisieren. Sie können als die Darstellung zweier Kinder, der Zwillinge, als Bild der Aufspaltung der Einheit in die Zwei – dem sich ergänzenden Gegensatzpaar – betrachtet werden.

Jahreszeit: Spätfrühling (21. Mai bis 21. Juni)

Herrscher: Merkur

Häuserzuordnung: 3. Haus (labiles/veränderliches Haus)

Gegenüberliegendes Zeichen: Schütze

Botschaft/Schlüsselsatz: Ich denke.

Schlüsselwort: Intellekt, Vielfalt

Charakteristika:

Beweglich, veränderlich, flexibel, anpassungsfähig, feinnervig, geistig regsam und körperlich agil, sprach- und redegewandt, geschickt in Wort und Schrift, schlagfertig, wendig, quecksilbrig, lebendig, lebhaft, rührig, geschäftig, aktiv, geschickt, wortgewandt, gesprächig, mitteil- sam, unterhaltsam, kontaktfreudig, offen, aufgeschlossen, wissensdurstig, neugierig, vielseitig interessiert, rasche Auffassungsgabe, immer interessiert am Aktuellen, locker, leicht, unbekümmert, beschwingt, freiheitsliebend, reiselustig, unverbindlich, immer unterwegs, unverwurzelt, kameradschaftlich, zweckmäßig denkend, logisch, rational, systematisierend, kategorisierend, neutral, relativierend, objektiv, unsentimental, klarsichtig, unbeeindruckbar, vielfältig, oft divergierende Interessen, dabei oft wenig Tiefgang oder mangelnde Verinnerlichung der Themen unstet, flatterhaft, flüchtig zerstreut unruhig nervös rastlos, sprunghaft, zappelig, unschlüssig, zwiespältig, zweifelnd, zögernd, zaudernd, bindungsunfähig, geschwätzig, alt- klug, sophistisch, listig, täuschend, trickreich, opportunistisch, standpunktlos, unverlässlich, merkantik, berechnend, oberflächlich, theoretisierend, intellektuell, zergliedernd, überrational, unemotional gefühlsarm

Thema:

Ausweitung der Erlebnissphäre, Wissensdrang, Entwicklung des Intellekts, Logik, Sprache, Kommunikation, die Erfahrung der Gegensätze

Motivation:

Wissbegier, Vielfalt, Unverbindlichkeit, am Pulsschlag der Zeit sein, die Welt mit Hilfe des Intellekts begreifbar machen, Kategorisieren und Systematisieren, Sicherheit durch Information, über Dinge reden

Ziele:

Breitgefächerte Eindrucksaufnahme, Lernen, Benennen, Unterscheiden, die Fähigkeit zu abstrahieren, Neutralität, Objektivität und Toleranz, zwischen Gegensätzen vermitteln, Freiheit von Festlegung und Bindung, Herstellen von Kommunikationswegen und - mitteln

Lernaufgabe:

Begrenzung der Interessen und Tiefgang, das Verhältnis von Intellekt und Gefühl, die Stimme des Herzens, Konfrontation mit dem anderen Zwilling

Zitate zum Zwillinge-Prinzip:

Zwei Seelen wohne, ach! in meiner Brust… (Johann Wolfgang von Goethe)

Unterhaltung sollte alles berühren, sich aber auf nichts konzentrieren. (Oskar Wilde)

So manches Mal habe ich mir gewünscht, mit dem Reden aufzuhören und herauszufinden, was ich wirklich glaube. (Walter Lippmann)

Cogito, ergo sum. (Ich denke, also bin ich) (Rene Descartes)

Cogito, ergo liber sum (Ich denke, also bin ich frei) (Joachim Stiller)

Wissen ist Macht. (Francis Bacon)

Denn eben wo Begriffe fehlten, / Das stellt ein Wort zu rechten Zeit sich ein. (Johann Wolf - gang von Goethe)

Was immer man in sich selbst hat, aber nicht lebt, wächst und richtet sich gegen einen… Jeder, der die Instinkte übersieht, wird von ihnen hinterrücks überfallen werden. (C.G. Jung)

Vielwisserei lehrt nicht, verständig zu sein. (Heraklit)

Schnell fertig ist die Jugend mit dem Wort…. (Friedrich von Schiller) Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins… (Filmtitel)

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. (Sprichwort)

Krebs: 22. Juni bis 22. Juli

Die grundlegenden Fakten:

Polarität: negativ, weiblich-rezeptiv

Qualität: kardinal (in Gang setzend)

Element: Wasser

Symbol: Die Scheren des Krebses oder auch zwei Spiralen, die die auf- und absteigende Son - ne symbolisieren, der Ursprung des Zeichens ist nicht eindeutig geklärt.

Jahreszeit: Sommeranfang (22. Juni bis 22. Juli)

Herrscher: Mond

Häuserzuordnung: 4. Haus (kardinales Haus) G

egenüberliegendes Zeichen: Steinbock

Botschaft/Schlüsselsatz: Ich fühle.

Schlüsselwort: Beeindruckbarkeit, bewahren

'Charakteristika:

Empfindsam, sensibel, empfindlich, verletzlich, weich, empfänglich, anpassungsfähig, gefühl- voll, leicht gerührt, anhänglich, kindlich, phantasievoll, verträumt, romantisch starke Vorstellungs- und Einbildungskraft, Einfühlungsvermögen, intuitiv, beeindruckbar, musikalisch, künstlerisch, kreativ, vorsichtig, zurückhaltend, diplomatisch, „Zwei Schritte vor, einen zu- rück“, schüchtern, passiv, großes Sicherheitsbedürfnis, sucht Geborgenheit und Schutz, Hang zu Häuslichkeit, zum Heim und zur Familie, Familiensinn: „My home is my castle“. Stark muttergebunden, oft lebenslange Bindung an die Kindheit und Erinnerungen, schwankend in den Stimmungen, launenhaft (lunatisch), verträumt

Entweder vom Phantastischen und Exotischen fasziniert, Bindung an die Heimat bei gleich- zeitigem Fernweh, eher wurzellos, schrullig, launenhaft, ein Sonderling – oder sesshaft, beschaulich, ruhig, häuslich und versöhnlich, gefügig, im Alltag verwurzelt.

Ausgezeichnetes Gedächtnis, an die Vergangenheit gebunden, Sinn fürs Historische, Traditionelle Launisch, unbeständig, explodiert bei jeder Kleinigkeit, leicht erregbar, unberechenbar, miss- mutig, verdrießlich, grüblerisch, resigniert, melancholisch, egozentrisch, eigenbrötlerisch, abergläubisch, unselbständig, unerwachsen, unentschlossen, Anklammern an Eltern und Kindheit, überempfindlich, kindisch, schmollend, vergisst schwer, trägt leicht nach, träge, in- aktiv, unrealistisch, Rückzug in eine Scheinwelt, sentimental, chaotisch, verschwommene Empfindungen, Stimmungen, Launen

Thema:

Die Entwicklung des Gefühls, Gefühle, Empfindungen, Kreativität, Phantasie, das seelische Urchaos, das Gebärende, Schöpferische

Motivation:

Soviel Eindrücke wie möglich aufnehmen und sie in Gefühl umsetzen, „Die Welt empfinden“, seelische Sicherheit und Geborgenheit, Schutz, Mütterliches Hegen, Pflegen und Nähren

Ziele:

Die Verschiedenartigkeit, Reichhaltigkeit und Veränderlichkeit der Welt der Gefühle erfahren, seelisches Gleichgewicht inmitten all der verschiedenen Stimmungen erreichen, die Entwicklung des Mitgefühls, d

Lernaufgabe:

Selbständigkeit und Handeln, offene Durchsetzung, die Trennung von der Mutter, bzw. von Muttersymbolen

Zitate zum Krebs-Prinzip:

Was auch behauptet die Philosophie, trau dem Gefühl! Es täuscht die nie. (Friedrich von Sal- let)

Ich untersuche nicht, ich fühle nur. (Johann Wolfgang von Goethe)

Wenn ihr’s nicht fühlt, ihr werdet’s nicht erjagen. (Johann Wolfgang von Goethe) Nur eine Mutter weiß allein, was leiben heißt und glücklich sein. (A.V. Chamisso)

Von allen Eigenschaften der Frau ist Warmherzigkeit die wertvollste. (Chinesisches Sprichwort)

Ich glaube, das absolut Köstlichste im Leben ist das Gefühl, von jemandem gebraucht zu wer- den. (Olive Schreiner)

Die meisten von uns lieben aus dem Bedürfnis, zu lieben, die meisten von uns trösten, weil wir des Trostes bedürfen. (Nikki Ghomanni)

Ich bin nahe am Wasser gebaut. (Joachim Stiller)

Mein Zuhause, mein Liebesnest…, mein Schutz vor dem Wirbelsturm. (Elizabeth Bishop)

Um sic selbst zu retten, ziehen sich die Schnecken zum Schutz in ihre Häuser zurück, wo sie sicher und geduldig warten, bis die Elemente sich beruhigt haben. (Isabella Gardner)

Der Glanz von Kindertagen ist über mir, meine Männlichkeit versinkt in der Flut der Erinne rung, ich weine wie ein Kind um die Vergangenheit. (D.H. Lawrence)

Ich glaube, dass wir uns im persönlichen Leben durch die tiefen, inneren Bedürfnisse unseres Wesens leiten lassen sollten. (Sigmund Freud)

Ich kann ohne diese Decke nicht leben, ich kann dem Leben nicht unbewaffnet entgegentreten. (Linus - Die Peanuts)

Aus dem Wasser kommt alles Leben. (Koran)

Löwe: 23. Juli bis 22. August

Die grundlegenden Fakten:

Polarität: positiv, männlich-aktiv

Qualität: fix (fest)

Element: Feuer

Symbol: Die Schlange als altes Tiersymbol für die Sonne. Aber auch der Löwenkopf mit seiner Mähne.

Jahreszeit: Hochsommer (23. Juli 22. August)

Herrscher: Sonne

Häuserzuordnung: 5. Haus (fixes Haus)

Gegenüberliegendes Zeichen: Wassermann

Botschaft/Schlüsselsatz: Ich verwirkliche mich selbst.

Schlüsselworte: Lebendigkeit, Selbstvertrauen, Handlungsfähigkeit

Charakteristika:

Vital, lebensfroh, energisch, lebendig, schwungvoll, überschäumende Lebenskraft, Lebenswille, Lebensmut und Zuversicht, dynamisch, willensstark, begeisterungsfähig, leidenschaftlich, überzeugend, mitreißend, zuversichtlich, sorglos, optimistisch, fröhlich, tatkräftig, wage- mutig Spielernatur, aber auch zielbewusst, überlegt geballter Einsatz der Kräfte, ehrgeizig, verantwortungsbewusst, Organisationstalent, starke Ausstrahlung, starker Wille, freiheits- liebend, unabhängig, offenherzig, warmherzig großzügig, freigebig, loyal, fair, nicht nachtragend, ritterlich, charmant, liebenswürdig, hilfsbereit, stolz würdevoll, starkes Ehrgefühl, möchte geschätzt und gebraucht werden, braucht viel Lob, Anerkennung, Zuwendung, liebt das Üppige, den Überfluss, will aus den Vollen schöpfen, anspruchsvoll

Hang zu dramatischen Auftritten, zum Bühnenhaften, Sinn fürs Repräsentative, liebt das Prunkvolle und Farbenprächtige, Sinn für Macht, Ruhm, Ehre, soziale Würdigung, Untheoretisch: bevorzugt plastische Vorstellung, visuell orientiert, leibt Lebendiges statt Metaphysik, kinderlieb, tierlieb, ungeduldig, überaktiv, sich völlig verausgabend, unbeherrscht, geltungs- bedürftig, großsprecherisch, angeberisch, „Ich-der-König-Syndrom“ (Liz Greene), selbstherrlich, übersteigertes Selbstwertgefühl, narzistisch, autoritär, dominant, doktrinär, der „Autokrat“, hemmungslos, exzentrisch, eifersüchtig, Minderwertigkeitsgefühlt hinter Großspurigkeit

Thema:

Konkretes Handeln, Umsetzung in die Tat, Gefühlsausdruck, Selbstausdruck

Motivation:

Aktives Handeln, Anerkennung und Bestätigung, Uneingeschränkte Selbstverwirklichung

Ziele:

Die Entfaltung der Persönlichkeit, Handlungsfähigkeit, Selbstausdruck

Lernaufgabe:

Selbstsicherheit, Mut, Courage, Innere Autorität, Autonomie und ein Insichruhen zu entwi- ckeln, bewusstes planvolles Handeln

Zitate zum Löwe-Prinzip:

Wohin du auch gehst, geh mit deinem ganzen Herzen. (Konfutse)

Sieh dir jeden Weg genau und gründlich an, Versuche dies so oft zu tun, wie es dir notwendig erscheint. Dann stelle dir, und nur dir, eine Frage. Es ist eine Frage, die sich nur ein sehr alter Mann stellt. Mein Wohltäter sprach einmal mit mir darüber als ich jung war, und mein Blut war noch zu ungebändigt, als dass ich sie hätte verstehen können. Jetzt verstehe ich sie. Ich werde dir sagen, wie sie lautet: Ist dies ein Weg mit Herz?

Alle Wege sind gleich; sie führen nirgendwohin. (Vergiss nicht, du bist nur ein Wanderer auf dem Weg.) Es gibt Wege, die durch den Busch führen oder in den Busch. Ich kann über mein eigenes Leben sagen, dass ich lange, lange Wege gegangen bin, aber ich bin nirgendwo angekommen. Heute hat die Frage meines Wohltäters für mich Bedeutung: Ist dies ein Weg mit Herz?

Wenn es der Weg mit Herz ist, ist der Weg gut; wenn er es nicht ist, ist er nutzlos. Auf einem ist die Reise voller Freude, und so lange Du ihm folgst, bist du eins mit ihm. Der andere wird dich dein Leben verfluchen lassen, Der eine macht dich stark, der andere schwächt dich. Dar- um, bevor du dich auf einen Weg begibst, stell dir die Frage: Ist dies ein Weg mit Herz?

Die einzige lohnende Herausforderung des Lebens ist es, einen Weg mit Herz in seiner ganzen Länge zu gehen. (Carlos Castaneda)

Ich gehe den Weg der Mitte. (Joachim Stiller)

Einen Tag ungestörter Muße zu verleben, heißt, einen Tag lang unsterblich zu sein. (chinesisches Sprichwort)

Das Lächeln, das du aussendest, kehrt zu dir zurück. (Indisches Sprichwort)

Wir sind alle Würmer, aber ich glaube, dass ich ein Glühwürmchen bin. (Winston Churchill) Sobald er aufwachte, fühlte er sich wichtig, so als ob alles von ihm abhinge. (Alan A. Milne) Liebe wird aus Mut gemacht. (Nena) Mut ist der Schlüssel zur Freiheit. (Sprichwort)

Lebendiger sein heißt erotischer, sinnlicher sein. Erotischer sein aber bedeutet, den Bereich des Fühlens und der Ausdruckskraft zu erweitern. (Stanley Kelemen)

Andere zu meistern erfordert Kraft, das Selbst zu meistern, erfordert Stärker. (Laotse)

Lebe immer im Einklang mit Dir selbst, dann lebst du auch im Einklang mit Deinem Schicksal. (Joachim Stiller)

Ich bin der Regent in meinem Reich. (Joachim Stiller)

Jungfrau: 23. August bis 22. September

Die grundlegenden Fakten:

Polarität: negativ, weiblich-rezeptiv

Qualität: beweglich (veränderliches)

Element: Erde

Symbol: Aus dem „m“-Symbol für das große Herbststernbild entsteht das Jungfrauenzeichen: Dem „m“ wird der Kreis als Symbol für das ewige, unvergängliche Leben und dessen Kreis- lauf hinzugefügt.

Jahreszeit: Spätsommer (23. August bis 22. September)

Herrscher: Merkur

Häuserzuordnung: 6. Haus (labiles, veränderliches Haus)

Gegenüberliegendes Zeichen: Fische

Botschaft/Schlüsselsatz: Ich beobachte und analysiere. / ich ordne mich ein.

Schlüsselworte: Eindrucksbewältigung, Anpassung.

Charakteristika:

Realistisch, vernünftig, gewandt, geschickt, praktisch, methodisch, systematisch, differenziert, stark entwickeltes Unterscheidungsvermögen, analytisch, scharfsinnig, intellektuell, reflektierend, genaue Beobachtungsgabe, vorsichtig, überlegt, planend, sicherheitsorientiert, zurück- haltend, kontrolliert, bedächtig, beherrscht, ordnungsliebend, sparsam, ökonomisch, pflichtbewusst, sorgfältig, gewissenhaft, diszipliniert fleißig, anpassungsfähig bzw. sich anpassend, die Umstände nutzend, Möchte gebraucht werden, sich nützlich fühlen, ihren realen Wert beweisen, Bedürfnis nach Reinheit und Vervollkommnung, nach äußerer bzw. innerer, seelischer Ordnung und Sauberkeit, Angst vor Unordnung, Chaos, vor dem Irrationalen, sucht nach Stabilität und Bewertungsgrundlagen bzw. nach Kriterien, nach denen sie sich richten kann.

Misstrauisch, skeptisch, kritisch, zweifelnd, zynisch, pedantisch, übergenau, penibel, kleinlich, spitzfindig, besserwisserisch, merkantil, unruhig, nervös, unsicher, schüchtern, ängstlich, gehemmt, unterwürfig, knauserig, prüde, engstirnig, fixiert aufs Detail, Ordnungswut, Sauberkeitsfimmel

Mangel an Initiative, Angst vor dem Unbekannten, Mangel an Spontaneität und Vertrauen in das Leben, der große Warner: „Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.“

Thema::

Anpassung und Aussteuerung an die Umweltbedingungen, Selbstbegrenzung, Prioritäten setzen, praktische Orientierung, Ökonomie und kluge Voraussicht

Motivation:

Die persönlichen Grenzen ausloten, optimale Nutzung der Umweltbedingungen, Wechselwirkung zwischen dem Einzelnen und der Umwelt, sich anpassen und einordnen, Bewältigung des Alltags.

Ziele:

Die Hierarchie des Zusammenlebens, Sicherheit durch Einordnen, Bestandsaufnahme von Fertigkeiten und ihrer Verwirklichung, seelische Bewältigung der Eindrücke, das Verhältnis von Körper und Seele, Gesundheit

Lernaufgabe:

Die Erfahrung Menschlicher Grenzen, das richtige Verhältnis von Anpassung und Selbstausdruck, Vertrauen in das Leben, „Weisheit des ungesicherten Lebens“, die Angst vor Auflösung, Chaos, Unsicherheit

Zitate zum Jungfrau-Prinzip:

Der Weise kennt keine unumstößlichen Grundsätze: Er passt sich anderen an. (Laotse) Wer essen will, soll den Koch nicht beleidigen. (Chinesisches Sprichwort)

Die Blumen des eigenen Gartens duften nicht so stark, wie die wilden Blumen, dafür halten sie länger. (Chinesisches Sprichwort)

Das Ziel im Leben ist nicht, glücklich zu sein, sondern produktiv und nützlich. (Leo Rosten)

Die Angewohnheit, zu analysieren, hat eine Tendenz, die Gefühle zu verwischen. (John Stuart Mill)

Der bessere Teil der Tapferkeit ist Vorsicht. (William Shakespeare)

Ich denke an jede Kleinigkeit zwischen mit und ihr und fühle, dass Kleinigkeiten die Summe des Lebens ausmachen. (Charles Dickens)

Es gibt zwei gleich gefährliche Abwege: die Vernunft schlechthin zu leugnen und außer der Vernunft nichts anzuerkennen. (Blaise Pascal)

Durch Vernunft, nicht aber durch Gewalt, soll man die Menschen zur Wahrheit führen. (Denis Diderot)

Vorsicht und Misstrauen sind gute Dinge, nur sind ihnen gegenüber Vorsicht und Misstrauen nötig. (Christian Morgenstern)

Die Vorsicht ist einfach, die Hinterdreinsicht vielfach. (Johann Wolfgang von Goethe) Ordnung ist das halbe Leben. (Sprichwort)

Es kommt darauf an, den Körper mit der Seele und die Seele durch den Körper zu heilen. (Oscar Wilde)

Waage: 23. September bis 22. Oktober

Die grundlegenden Fakten:

Polarität: positiv, männlich-aktiv

Qualität: kardinal (in Gang setzend)

Element: Luft

Symbol: Die Waage als Symbol des Abwägens, Bemessens, der gerechten, ausgewogenen Beurteilung und des Gleichgewichts der Kräfte

Jahreszeit: Herbstbeginn (23. September bis 22. Oktober)

Herrscher: Venus

Häuserzuordnung: 6. Haus (kardinales Haus)

Gegenüberliegendes Zeichen: Widder

Botschaft/Schlüsselsatz: Ich begegne anderen Menschen. / Ich wäge ab und gleiche aus.

Schlüsselworte: Begegnung, Ausgewogenheit, Gerechtigkeit, Ästhetik

Charakteristika:

Gesellig, kontaktfreudig, sozial höflich, taktvoll, entgegenkommend, charmant, diplomatisch, vermeidet Extreme in der Stellungnahme und Meinungsäußerung, vermittelnd, tolerant, be- reit, sich in andere und Andersartiges hineinzuversetzen, offen, aufgeschlossen, kompromiss- bereit, Bemühung um objektive, unparteiische Sicht der Dinge. Sieht immer beide Seiten einer Sache, Suche nach dem Ausgleich der Gegensätze und dem rechten Maß der Dinge, nach Gerechtigkeit und Ethik. Suche nach Ausgewogenheit, Harmonie und Schönheit, Liebe zur Kunst und Kultur, zum Ästhetischen, Suche nach idealen menschlichen Beziehungen, nach dem idealen Partner, der idealen Gruppe oder Gemeinschaftsform, nach der idealen Zusammenarbeit, Suche nach Ergänzung, Sehnsucht nach Vollkommenheit und Gleichgewicht, Gemeinschaftsorientiert, friedliebend, Verlangen nach Zuneigung. Anerkennung und Beifall, kokett, flirtend, in Beziehungen wettbewerbsorientiert. Strategisch, planend

Initiativschwäche, Entschlusslosigkeit, passiv, will Entscheidungen abgenommen bekommen, sich „durchmogeln“, sich „vag3“ verhalten, Ideen statt Taten (das „Schreibtischtätersyndrom“), sich klammern an ein übertünchtes, rosarotes Leben, Scheinhar- monie, Angst vor Emotionalität und Gefühlsüberschwang

Kompromisslos, aggressiv, sieht eigensinnig immer beide Seiten einer Sache und verfehlt da- bei die eigentlich angestrebte Mitte.

Thema:

Begegnung mit Menschen und Ideen, Beziehungen, der Partner, Die Fähigkeit zum Kompromiss, Unparteiisches Urteilsvermögen, Ausgewogenheit und Ästhetik, die Ergänzung

Motivation:

Das Bedürfnis nach Kontakten, Begegnung mit Menschen und Ideen, die die eigene Persönlichkeit ergänzen und erweitern, das Gleichgewicht der Kräfte, der Wunsch nach Gerechtigkeit, die Suche nach Vollkommenheit, Mäßigung des Instinktbereiches

Ziele:

Begegnungsfähigkeit, Inspiration von Außen, die Wechselwirkung zwischen Menschen, Partnerschaft, die vollkommene Ästhetische Form

Lernaufgab:

Form versus Inhalt, Ideal versus Realität, Eigendurchsetzung versus Harmoniestreben, Kontaktbedürfnis versus persönliche Unabhängigkeit, Entscheidungs- und Entschlusskraft

Zitate zum Waage-Prinzip:

Gleichgewicht ist die Grundlage des Großen Werkes. (Alchemistische Weisheit)

Wer sich selbst findet, wird auch den andere, den Partner, finden, und die Welt wird ihnen weit offenstehen. Wer sich aber selbst verliert, verliert auch den anderen, Übrig bleibt nur der Kelch, der die Misere der Welt enthält. (Anonym)

In der Liebe versinken und verlieren sich alle Widersprüche des Lebens, Nur in der Leibe sind Einheit und Zweiheit nicht in Widerstreit. (Tagore)

Ich weiß, dass persönliche Beziehungen das wahre Leben sind, für immer und ewig. (Edward Morgan Forster)

Ohne Schönheit kann ich nicht leben. (Albert Camus)

Für einen ist es nicht so lustig, wie für zwei, die zusammenhalten können. (Puh, der Bär)

Gegen große Vorzüge eines anderen gibt es kein Rettungsmittel, als die Liebe. (Johann Wolf- gang von Goethe)

Schön ist eigentlich alles, was man mit Liebe betrachtet. (Christian Morgenstern)

Getrieben von der Macht der Liebe, suchen die Teile der Welt einander, damit die Welt entstehen kann. (Pierre Teilhard de Chardin)

Jeder Mensch begegnet einmal dem Menschen seines Lebens, aber nur wenige erkennen ihn rechtzeitig. (Gina Kaus)

Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei! (Bibelwort)

Die Liebe ist die Köchin des Lebens, sie macht es erst schmackhaft, aber die versalzt es auch oft. (Sprichwort)

Die Liebe ist ewiges Unbefriedigtsein. (Jose Ortega Y Gaset)

Ich gehe den Weg der Mitte. (Joachim Stiller)

Ich gehe den Weg des Ausgleichs. (Joachim Stiller)

Skorpion: 23. Oktober bis 21. November

Die grundlegenden Fakten:

Polarität: negativ, weiblich-rezeptiv

Qualität: fix (fest)

Element: Wasser

Symbol: Der Skorpion als todbringendes Tier: In der Mythologie gilt er als Symbol für Tod und Wiederauferstehung. Dem „m“-Symbol für das große Herbststernbild wurde der Stachel des Skorpions angehängt.

Jahreszeit: Herbst (23. Oktober bis 21. November)

Herrscher: Pluto, Nebenherrscher: Mars

Häuserzuordnung: 8. Haus (fixes Haus)

Gegenüberliegendes Zeichen: Stier

Botschaft/Schlüsselsatz: Ich verpflichte mich einer Idee. / Ich binde mich an Vorstellungen, Ziele und Menschen

Schlüsselworte: Bindung, Festlegung, Stirb und Werde

Charakteristika:

Tiefgründig, tiefschürfend, ernsthaft, tiefe Gefühle und Sehnsüchte, leidenschaftlich, emotional, aggressiv, triebhaft, eindringlich, intensiv, drastisch, forschend, beobachtend, entschlossen, stolz, extrem selbstbeherrscht, beharrlich starke Willenskraft, Geduld, Ausdauer, Zähigkeit, Mut, ehrgeizig effektiv, treu durch starke Bindung und Identifikation mit dem betreffen- den Menschen oder der Sache, opferbereit, „hart im Nehmen“, wandlungsfähig, ambivalent in den Gefühlen, Hassliebe, Leidensgenuss, hin und her gerissen zwischen dem Drang zum Genuss in der materiellen Welt und dem Wunsch nach spiritueller Erlösung und Selbstvergessenheit, feinfühlig, sensitiv, leicht verletzlich hinter der beherrschten, ruhigen Fassade, verschwiegen, sich verausgabend bei starken Regenerationskräften, perfektionistisch, idealistisch, vorstellungsbezogen bis hin zur Realitätsferne,

Zwiespältig, zerrissen, konflikthaft, gegensätzlich, spannungsgeladen, rachsüchtig, nachtragend, übelnehmend, eigensinnig, stur , zynisch, „Legt immer den Finger auf die wunde stelle“, Unduldsam gegen Schwäche bei sich und anderen, bohrend, provokativ, konfrontativ, sarkastisch, eifersüchtig, kontrollierend, besitzergreifend, neidisch, machtorientiert, zerstörerisch, zwanghaft, intolerant, meinungsfixiert, idealisierend

Thema:

Die Opferung des Persönliche zugunsten des Überlebens der Art bzw. des Erhalts der Sippe, die Fixierung auf ein Thema, Vorstellungen sollen die Wirklichkeit regeln, Drang nach Überwindung des Alten, Überlebten, Geburt des Neuen, Verwandelten, Transformation

Motivation:

Die Verwirklichung von Vorstellungen, Neigung zu Extremen und zu Perfektion, die Suche nach den letztmöglichen Grenzen der Erfahrung

Ziele:

Die geistige Überwindung des Todes, sich einer Sache oder Idee verschreiben, den Fortbestand der Art oder Sippe (des Clans) Gewährleisten

Lernaufgabe:

Die Erfahrung der eigenen Machtlosigkeit gegenüber dem ständigen Fluss des Lebens: Die Erkenntnis des Unterschieds zwischen der Realität und der Vorstellung

Zitate zum Skorpion-Prinzip:

Und so lange Du nicht hast, Dieses Stirb und Werde! Bist Du nur ein trüber Gast, Auf der dunklen Erde. (Johann Wolfgang von Goethe)

Das Geheimnis des Erfolgs ist die Treue zu einem Vorsatz. (Benjamin Disraeli) Mut heißt die Kraft, das Bekannte und sichtbare loszulassen. (Rollo May)

Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft. (Friedrich Schleiermacher)

Nur wenige Menschen…. Kommen annähernd dazu, die Reichtümer, die in ihnen liegen, zu erschöpfen. Es gibt verborgene Kraftquellen, die niemals benutzt werden. (Admiral Richard Byrd)

Ich werde so hart wie die Wahrheit sein und so kompromisslos wie die Gerechtigkeit. Ich möchte keine Milde walten lassen. (William, Lloyd Garrison)

Ich nehme es dir übel, wenn du mir nicht alles gibst, Ich fordere, dass du vollkommen inves tierst, was du bist. (Fritz Perls)

Denn jeder, der nicht Herr über sein eigenes Selbst ist, würde gerne den Willen des Nachbarn beherrschen. (Johann Wolfgang von Goethe)

Was mich nicht umbringt, macht mich nur stärker. (Friedrich Nietzsche)

Ich sah es als meine Aufgabe, überall Schwierigkeiten zu schaffen. (Soren Kierkegaard) Er liebte absolut, darum hasste er auch… absolut. (Frieda Lawrence)

Irren ist menschlich - Vergebung ist nicht unsere Politik. (Anonym) Sich selbst besiegen ist der schönste Sieg (Friedrich von Logau) Einfach loslassen könne, „das“ ist die Kunst. (Sprichwort)

Schütze: 22. November bis 20. Dezember

Die grundlegenden Fakten:

Polarität: positiv, männlich-aktiv

Qualität: bewegliches (veränderliches)

Element: Feuer

Symbol: Der Pfeil als Symbol des Wunsches, sich über die irdische Gebundenheit und Problematik hinwegzusetzen und sich einer höheren, vollkommeneren Welt, die durch den Himmel symbolisiert wird, zuzuwenden. Ursprünglich der geflügelte Zentaur als Bild des höheren Menschen, der versucht, sich von seiner Instinktnatur zu lösen.

Jahreszeit: Spätherbst (22. November bis 20. Dezember) H

errscher: Jupiter, Nebenherrscher: Neptun

Häuserzuordnung: 9. Haus (labiles, bewegliches Haus)

Gegenüberliegendes Zeichen: Zwillinge

Botschaft/Schlüsselsatz: Ich verstehe. / Ich begreife.

Schlüsselworte: Synthese, Einsicht, Hoffnung, Expansion

Charakteristika:

Zukunftsorientiert, optimistisch, neugierig, lebenslustig, aufgeschlossen, versöhnlich, nicht nachtragend, großzügig, jovial, einsichtig, reiselustig, unternehmungslustig, starker Freiheits- und Unabhängigkeitsdrang, Sehnsucht nach der Ferne, dem Abenteuer und danach, das Leben zu erforschen. Braucht Weite und Großzügigkeit in allen Dingen, aktiv, beweglich, dynamisch, begeisterungsfähig, schwungvoll, ständige Suche nach dem Neuen, Aufregenden, „Mit Siebenmeilenstiefeln in die Welt hinaus“, religiös, philosophisch, die „Vision vom Leben“, Suche nach Weisheit und dem Sinn des Lebens, Interesse an Psychologie, an Mythen und Esoterik, ständige Suche nach neuen Zielen und Erfahrungen, intuitiv, idealistisch, roman- tisch, phantasievoll, einfallsreich, moralisch-ethische Orientierung, stolz, kontaktfreudig, amüsant, heiter, unterhaltsam, geistreich, ironisch, witzig, offenherzig, direkt, unumwunden, sozial,

Der geborene Schauspieler: ständig wechselndes Rollenspiel, Hang zum Theatralischen Angst, etwas zu verpassen, schnell gelangweilt, Angst vor Begrenzungen, vor Einengungen, vor dem Alltag, vor Monotonie, vor der irdischen Wirklichkeit, explosiv, zu Wutanfällen neigend, widerspenstig, rebellisch, sprunghaft, flüchtig, unzuverlässig, missionarisch, intolerant, schießt in der Begeisterung über das Ziel hinaus, „Es gibt keine Probleme, nur Lösungen“ (positives Denken)

Thema:

Überblick über das Erlebte, Synthese und Einsicht, Sinn und Zweck des Daseins, Glaubens- systeme, Weltanschauung, die persönliche Ethik

Motivation:

Die Suche nach dem Sinn, Hoffnung auf eine vollkommenere Welt, Erweiterung des geistigen Horizonts, ganzheitliche Betrachtungsweise, soziales Engagement, dem Leben optimistisch begegnen

Ziele:

Allgemeingültige Werte finden, Erkenntnis und Einsicht, die Synthese der Faktoren, der „große Plan“, sinnvoll gelenkte Energie und Einsatzbereitschaft

Lernaufgabe:

Überhöhter Optimismus, Missionarischer Drang, die Relativität aller Standpunkte, Be- trachtung einzelner Faktoren als Grundbausteine des Ganzen, der Hang zur Übertreibung

Zitate zum Schütze-Prinzip:

Die Hoffnung stirbt als Letztes. (Sprichwort)

Jeder Grashalm hat seinen Engel, der ihn antreibt und ihm sagt: „Wachse! Wachse!“ (Hebräisches Sprichwort

Die Seele des Menschen ist ihrer Natur nach religiös. (Origenes)

Bevor du dich daranmachst, die Welt zu verbessern, gehe dreimal durch dein eigenes Haus. (Chinesisches Sprichwort)

Ist er wahrhaftig ein Weiser, so fordert er Euch nicht auf, das Haus seiner Weisheit zu betreten. Eher geleitet er Euch zur Schwelle Eures eigenen Geistes. (Khalil Gibran)

Das ich erkenne, was die Welt im Innersten zusammenhält… (Faust – Johann Wolfgang von Goethe)

„Ach was, mein Kind“, sagte die Herzogin. „Alles hat eine Moral, Du musst sie nur finden.“ (Lewis Carrol)

Ich verbrachte mein Leben in einer einzigen andauernden Anspannung, um den Gemeinplätzen der Existenz zu entkommen. (Arthur Conan Doyle)

Das einzige wahre Glück beruht darauf, dass wir uns an ein Ziel verschwenden. (John Mason Brown)

Derjenige, der ein Warum zum Leben hat, kann fast jedes Wie ertragen. (Friedrich Nietzsche) Zwar weiß ich viel, doch möchte ich alles wissen. (Faust – Johann Wolfgang von Goethe)

Moral wurde nicht in Form von Tafeln vom Sinai heruntergebracht und dem Volk aufgenötigt, sondern die Moral ist eine Funktion der menschlichen Seele, die so alt ist wie die Menschheit… Sie ist ein instinktives Regulativ, welches auch das Zusammenleben der Tiere ordnet. (C.G. Jung)

Steinbock: 21. Dezember bis 19. Januar

Die grundlegenden Fakten:

Polarität: negativ, weiblich-rezeptiv

Qualität: kardinal (in Gang setzend)

Element: Erde

Symbol: Drei miteinander verbundene Halbkreise symbolisieren die Vereinigung von gegensätzlichen Welten, von Himmel und Erde, Licht und Finsternis. Steinbock ist das Zeichen der Wintersonnenwende, zu der das Licht langsam wieder die Oberhand gewinnt.

Jahreszeit: Winterbeginn (21. Dezember 19. Januar)

Herrscher: Saturn, Nebenherrscher: Uranus

Häuserzuordnung: 10. Haus (kardinales Haus)

Gegenüberliegendes Zeichen: Krebs

Botschaft/Schlüsselsatz: Ich schaffe Ordnung, Struktur und Klarheit.

Schlüsselworte: Disziplin, Beschränkung, allgemeine Maßstäbe, Objektivität, Zielsetzung

Charakteristika:

Zurückhaltend, verschlossen, kühl, ernst, distanziert, vernünftig, überlegt, organisiert, planend, nüchtern, sachliche, realistisch, objektiv, praktisch, diszipliniert, ordentlich, strukturiert, systematisch, verantwortungsbewusst, ernsthaft, gründlich, ehrgeizig, zielstrebig, pflichtbewusst, arbeitsam, gesellschaftsorientiert, Drang nach gesellschaftlicher Anerkennung und Bedeutsamkeit, traditionsgebunden, seriös, konservativ, Statusdenken, zuverlässig, gewissenhaft, beständig, langfristig planend, vorausdenkend, sparsam, ökonomisch (auch im Energieeinsatz), prinzipeintreu, maßstäblich (seinen Grundsätzen treu). Orientiert sich am Bewährten und an festen, vorgegebenen Strukturen, standhaft, unerschütterlich, ausdauernd, zäh, beharrlich, rational, logisch, analysierend, sachlich, konzentriert, Beherrschung der Gefühle, Gefühlskontrolle, selbstgenügsam,, vorsichtig

Überlegt, sorgfältig, der „kühle Kopf“, asketisch, Überflüssiges vermeidend, Reaktion auf das Notwendige, Fähigkeit zur Selbstüberwindung, frühreif in der Kindheit und Jugend („der klei- ne Erwachsene“), Bedürfnis nach gesellschaftlich anerkannter Position und Leistung, leistungsorientiert („Erst die Arbeit, dann das Spiel“), widerstandsorientiert

Äußere Disziplin und Ordnung bei reichem Innenleben, versteckte Sinnlichkeit und Gefühls- tiefe, versteckte Scheu und Unsicherheit, egozentrisch, der Sonderling, unzugänglich, eigenbrödlerisch, entweder Mangel an Individualität oder sich überstark abgrenzend, Schätzt keine spontanen Handlungen und Entscheidungen Gefühlskalt, misstrauisch, pedantisch, Zweifel am eigenen Wert (Ich bin es nicht wert, dass man mich leibt); melancholisch bis depressiv, Gefahr der Flucht vor der Liebe, vor Intimität, vor dem Weg der Selbstverwirklichung, Flucht in die Arbeit, in die Krankheit, Mangle an Enthusiasmus und Vertrauen in das Leben, veränderungswillig, inflexibel, rigide, starr, abhängig von den Spielregeln der Gesellschaft und der allgemeinen Meinung (2man“), Tendenz zu Verhärtungen und Starrheit auf körperlicher und seelischer Ebene, berechnend, kalt

Thema:

Die Spielregeln der Gesellschaft, der Zeitgeist, gesellschaftliche Strukturen und Ordnungsprinzipien, Verantwortung, Disziplin und Pflichterfüllung

Motivation:

Klare allgemeine Spielregeln und Normen sollen Recht und Ordnung im öffentlichen Leben sicherstellen, Disziplin und die Fähigkeit, zu arbeiten, Leistung zu erbringen und sich Ziele zu setzen, ermöglichen die Bewältigung von Aufgaben unabhängig davon, ob sie mit Begeisterung oder aus Pflicht erledigt werden, Pflichterfüllung und Leistungsmotivation

Ziele:

Unterordnung der individuellen Persönlichkeit unter das Kollektiv, Organisation des Staatswesens, Verwaltung, Ordnungsstrukturen und Regeln als allgemeinen Orientierungshilfen, gesellschaftliche Anerkennung und Erfolg

Lernaufgabe:

Langsames Reifen, Kontrolle und Disziplinierung, Verantwortung, Selbstbeschränkung, um ein Ziel, das allgemeinen Vorstellungen entspricht, zu erreichen

Zitate zum Steinbock-Prinzip:

Ich schlief und träumte, das Leben sei Freude. Ich erwachte und sah, das Leben war Pflicht. Ich handelte, und sieh, die Pflicht ward Freude. (Tagore)

Wer kein Ungemach ertragen kann, ist nicht zu großen Dingen berufen. (Chinesisches Sprichwort)

Ordnung ist das halbe Leben. (Sprichwort)

Ein jedes Ding muss Zeit zum Reifen haben. (William Shakespeare) Allmählich reift das Köstliche. (Friedrich von Schiller)

Erfüllte Pflicht empfindet sich immer noch als Schuld, weil man sie nie ganz getan hat. (Johann Wolfgang von Goethe)

Miss nie die Höhe eines Berges, bevor du den Gipfel erreicht hast, Dann erst wirst du sehen, wie klein er war. (Dag Hammaskjöld)

Als Kind war ich gezwungen, ein Leben zu führen, das weit über mein Alter hinausging, jetzt habe ich die Ordnung auf den Kopf gestellt, und ich beabsichtige, unbegrenzt jung zu bleiben. (Mary Pickford)

Alter gibt Erfahrung. (Ovid)

Die Tragödie des Alters beruht nicht darin, dass man alt ist, sondern darin, dass man nicht mehr jung ist. (Oscar Wilde)

Wassermann: 20. Januar bis 18. Februar

Die grundlegenden Fakten:

Polarität: positiv, männlich-aktiv

Qualität: fix (fest)

Element: Luft

Symbol: Zwei parallele Wellenlinien, die das Wasser darstellen, das die mythologische Figur des Wasserträgers ausgießt.

Jahreszeit: Hochwinter (20. Januar bis 18. Februar)

Herrscher: Uranus, Nebenherrscher Saturn

Häuserzuordnung: 11. Haus (fixes Haus)

Gegenüberliegendes Zeichen: Löwe

Botschaft/Schlüsselsatz: Ich suche das Neue, Ungewöhnliche, das, was die Norm sprengt. / Ich tue das Gegenteil von dem, was erwartet wird.

Schlüsselworte: Originalität, Gegensätzlichkeit, Widersprüchlichkeit, Idealismus, die Reform

Charakteristika:

Idealistisch, humanitär, wahrheitsliebend, gewissenhaft, starke ethische und moralische Grundsätze, liberal, demokratisch, vorausschauend, zukunftsorientiert, Forscherdrang, planend, ordnend, objektiv, rational, logisch, erfinderisch, intuitiv, originell, geistreich, avantgardistisch, Suche nach neuen und ungewöhnlichen Erkenntnissen und Erfahrungen, experimentierfreudig, freiheitsliebend, unabhängig, Freundschaft als Ideal (die „Wahlverwandtschaften“, Suche nach Gleichgesinnten)

Ideale wie „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“, die Vision der perfekten Welt als Idee, Aber: Möchte sich von Antrieben wie Wut, Hass, Neid und den Instinkten distanzieren, Ablehnung des Triebhaften im Menschen, vergeistigt, Angst vor Gefühlen und Leidenschaften, Flucht in die geistig-rationale Welt, Suche nach überlegener Gelassenheit, nach Weisheit, Vollkommenheit und danach, über den Dingen zu stehen, Interesse für humanitäre Ziele, für Menschenrechte, für soziale Fragen, Politik, Erziehungsfrage, Einsatz für die Gesellschaft, Ranggruppen oder Ziele, die einen gewissen Idealismus erfordern

Der Respekt für die Tradition (Saturn-Seite) gerät häufig in Konflikt mit seiner Liebe zur Wahrheit (Uranus) Unflexibel, starr, unbeweglich, wahrheitsfanatisch, der Weltverbesserer und Nörgler, der Prinzipienreiter, moralistisch, ideologisch festgefahren, reformsüchtig, Gleichberechtigung nur nach Worten, aber nicht im Handeln, theoretisierend, macht sich selbst die Hände nicht schmutzig, ungeduldig, explosiv, hektisch, nervös, unberechenbar, schnell gelangweilt. Nichts genügt den Idealvorstellungen, Mangel an Selbstvertrauen, Orientierung an der Gruppe oder Gesellschaftsschicht, zu der man gehört (der richtige Club, das richtige Auto etc.) oder extrem überindividualistisch („immer anders als die andern“), elitär

Thema: Das Überschreiten der Norm, Individualität im Gesellschaftlichen, der Einzelne, der sich durch seinen individuellen Beitrag hervorhebt.

Motivation:

Der Wunsch, als individuelle Persönlichkeit anerkannt zu werden, die ihren Beitrag zur Ge- sellschaft und ihren Aufgaben leistet, Erneuerung und Reform des Bestehenden, die Vision ei- ner besseren Welt, Geistige Unabhängigkeit, der Gegenkurs

Ziele:

Eine besser und gerechtere Welt, der Drang, seinen Idealen zu genügen, was als innere Wahr- heit erfahren wird

Lernaufgabe:

Der Kontrast zwischen Ideal und Wirklichkeit, Versöhnung der stofflichen und fühlenden Na- tur des Menschen mit der Welt des Geistes

Zitate zum Wassermann-Prinzip:

Wenn dies Kaffee ist, möchte ich Tee, aber wenn dies Tee ist, möchte ich Kaffee. (Punch)

Das Gleiche lässt und in Ruhe, aber der Widerspruch ist es, der und produktiv macht. (Johann Wolfgang von Goethe)

Wieder und wieder befiehlt uns eine Stimme, den alten Trott zu durchbrechen, Sack und Pack zurückzulassen, die Autos zu wechseln und die Richtung zu ändern. (Henry Miller)

Ich wollte frei sein, frei, das zu tun und zu geben, wonach mir der Sinn stand. In dem Augen- blick, in dem etwas von mir erwartet oder gefordert wurde, wich ich aus. Das war… meine Unabhängigkeit. (Henry Miller)

Öfter mal was Neues. (Sprichwort)

Der Widerspruch belebt die Unterhaltung. Das ist’s, weshalb die Höfe so langweilig sind. (Carmen Sylva)

Man verdirbt einen Jüngling am sichersten, wenn man ihn verleitet, den Gleichdenkenden höher zu achten, als den Andersdenkenden. (Friedrich Nietzsche)

Tausend und aber tausend Ströme fließen in das Meer, aber das Meer ist nie voll – und könnte der Mensch Stein zu Gold verwandeln, sein Herz ist nie zufrieden. (Chinesisches Sprichwort)

Auf seine Freiheit verzichten heißt, auf seien Menschenwürde, Menschenrechte, selbst auf seien Pflichten zu verzichten. (Jean-Jaques Rousseau)

Es wandelt niemand ungestraft unter Palmen. (Johann Wolfgang von Goethe)

Fische: 19. Februar bis 20. März

Die grundlegenden Fakten:

Polarität: negativ, weiblich rezeptiv

Qualität: beweglich (veränderlich)

Element: Wasser

Symbol: Zwei Halbkreise, die durch einen Strich verbunden sind, symbolisieren zwei Fische, der eine schwimmt zu einer Rückverbindung mit dem Kosmos, mit der ursprünglichen All- Einheit. Der andere schwimmt in Richtung Neugeburt des individuellen Menschen, der sich als einzelne „getrennte“ Einheit aus dem Ganzen herauslöst, um seine Eigenständigkeit zu er- leben.

Jahreszeit: Ende des Winters (19. Februar bis 20. März)

Herrscher: Neptun, Nebenherrscher: Jupiter

Häuserzuordnung: 12. Haus (bewegliches Haus)

Gegenüberliegendes Zeichen: Jungfrau

Botschaft/Schlüsselsatz: Ich glaube

Schlüsselworte: Erlösung, All-Einheit

Charakteristika:

Phantasievoll, fließend, beweglich, veränderlich, vielseitig, künstlerisch, musisch, romantisch, stimmungsabhängig, schwelgend in Gefühlen und Träumereien, einfühlsam, mitfühlend, mit- leidig, opferbereit, feinfühlig, sensibel, verletzlich, weich, nachgiebig, beeinflussbar, wehrlos, voller Ahnungen und Gefühle, „die innere Stimme“ intuitiv, gefügig, passiv, lässt geschehen, demütig, gläubig, vertrauensvoll, naiv, unbekümmert, „Das Leben wird es schon richten“, soziales Empfinden, Liebe zu Mensch und Tier, Gerechtigkeitsempfinden im Sinne von Menschlichkeit

Sehnsucht nach Erlösung und nach der alles vereinigenden letzten Wahrheit, Mangel an Abgrenzung und Ichbewusstsein, konturlos, fließende Grenzen, lässt sich treiben, „Alles stimmt, und nicht ist absolut, die Wahrheit hat viele Gesichter“, Flucht aus der Welt der Begrenzungen und der klaren Ordnung und Struktur. Will die engen Schranken des irdischen Daseins überwinden, sich verlieren im Kosmos, Traum und Wirklichkeit: „das Leben als Traum“ und „der Traum ein Leben“, der „Unverstandene“, das „Leiden in der Welt“, das „Helfersyndrom“, das „Rettersyndrom“, Fähigkeit zum Tun ohne Eigeninteresse, lässt das Leben verstreichen, „Auf der Suche nach dem Wunderbaren“, Schwierigkeiten in der Bewältigung des Alltags und des praktischen Lebens, weicht Hindernissen aus, ist flüchtig und ungreifbar, schätzt die Anonymität, tarnt sich, ist unauffällig

Haltlos, chaotisch, strukturlos, schlaff, ängstlich, panisch, kann sich nicht gegen Übergriffe wehren, kraftlos. Schwächlich, Mangel an Vitalität und Spannkraft (z.B. schwaches Bindegewebe), schwacher Muskeltonus, Auflösung der Persönlichkeit, seelische Betäubung, wenig Zugang zu persönlichen Bedürfnissen und Antrieben, tatenlos, unschlüssig, schlampig, unorganisiert, unehrlich, amoralisch, korrupt, suchtabhängig, Täuschung und Tarnung, Macht sich oder anderen Illusionen, Willensschwach, leicht verführbar, haltlos, rückratlos, durchsetzungsschwach, kritiklos

Thema:

Die Auflösung des Vordergründigen, Entdeckung der Zusammenhänge, die hinter den Dingen stehen, Infragestellung des Offensichtlichen

Motivation:

Die Suche nach der Wahrheit, die Suche nach der Erlösung, Befreiung von den Leiden der Welt

Ziele:

Wahrheit, Freiheit und die Einheit alles Seins, die Aufgabe von Illusionen, Vertrauen in die Sinnhaftigkeit des Seins

Lernaufgabe:

Ein abgegrenztes, individuelles ich aufbauen, zu einer persönlichen Identität finden und zu- gleich erkennen, dass dies nur eine vorübergehende Form ist, eine zeitlich begrenzte Erscheinung, die eine Aufgabe im irdischen Dasein zu erfüllen hat

Zitate zum Fische-Prinzip:

Im Meer des Lebens, Meer des Sterbens, in beiden müde geworden, sucht meine Seele den Berg, an dem alle Flut verebbt. (Japanisches Sprichwort)

Sei nicht unter jenen, die zum Ziel ihrer Taten den Lohn haben. (Bhagavadgita)

Der Menschheit ganzer Jammer fasst mich an. (Faust – Johann Wolfgang von Goethe)

Wenn die Fenster der Wahrnehmung rein wären, erschiene dem Menschen alles, wie es ist: unendlich. (William Blake)

Ich komme nicht dahinter, wo ich aufhöre und die anderen beginnen. (Liv Ullmann)

Man sieht nur mit dem Herzen gut; das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar. (Antoine de Saint-Exupery)

Sie lässt sich treiben, Alles, was sie mit ihrem Leben tun will, ist, es irgendwo zu verlieren. (Dorothy Baker)

Ich bin eine Feder für jeden Wind, der weht. (William Shakespeare)

Ein weiser Mann passt sich den Umständen an, so wie Wasser die Form des Gefäßes an- nimmt, das es enthält. (Chinesisches Sprichwort)

Deinen eigenen Weg zu finden, bedeutet, deiner eigenen Seligkeit zu folgen. (Joseph Camp - bell)

Wo Liebe fehlt, wird Arbeit zum Ersatz. Wo Arbeit fehlt, wird Leibe zum Beruhigungsmittel. (Alice Lyttens)

Ich bin in allem, und alles ist in mir. (Zen-Spruch)