Philosophie auf Karteikarten/ Buchstabe I
Keines Wörterbuch der Philosophie - Buchstabe I
Ideen
sind komplexe Vorstellungen, mit denen sich das Denken verbinden kann. Man unterscheidet zwischen theoretischen Ideen (Kant) und praktischen Ideen.
Immanenz
meint das Diesseitige. Gegensatz: Transzendenz (das Jenseitige). Diese Unterscheidung geht auf Karl Jaspers zurück.
Indeterminismus:
Der absolute Determinismus und der absolute Indeterminismus sind die beiden äußeren Pole der Existenz, die sich zwischen Abhängigkeit und Freiheit bewegt. Der Determinismus hat von der Möglichkeit des Zufalls einmal abgesehen, seine Gültigkeit in der physischen Welt. Der Indeterminismus hingegen hat seine Gültigkeit in der geistigen Welt und bei Gott. Zwischen diesen beiden Polen von Abhängigkeit und Freiheit erstreckt sich eine ganze Hierarchie von Zwischenstufen. Die Pflanze als Lebewesen ist schon etwas weniger determiniert, als die bloß physische Materie, das Tier ist noch weniger determiniert, der Mensch steht vielleicht irgendwo in der Mitte zwischen Determinismus und Freiheit, und noch höhere Wesen sind entsprechend noch freier, als der Mensch. Beuys sagte einmal: „Nicht ist der Mensch nur frei, und nicht ist er nur abhängig, sondern er arbeitet mit diesen beiden Elementen in sinnvoller eise. Das sollte sein.“ Die Freiheit ist grundsätzlich eine relative Größe. Man kann immer nur mehr oder weniger frei sein. Man nennt diese Position einen Kompatibilismus, weil der Indeterminismus mit dem Determinismus, vereinbar, also kompatibel ist.
Information
ist kodierte Materie und kodierte Energie. Information ist ein geistiges Prinzip auf physikalischer Grundlage. Information heißt Botschaft, Mitteilung, Nachricht. So gibt such Quanteninformation. Nicht zeichenhafte Quanteninformation wird Protipois genannt.
Intelligenz
ist ein Maß für die kognitiven Fähigkeiten.
intrinsisch
heißt in der Sache selbst liegend, aus sich heraus begründet sein, nicht weiter herleitbar sein. Si ist die Würde des Menschen etwa ein intrinsisches Prinzip.