Philosophie auf Karteikarten/ Buchstabe M

Kleines Wörterbuch der Philosophie - Buchstabe M

Macht

ist das Vermögen, anderen seinen Willen aufzuzwingen. Und das ist das Dämonische der Macht, dass sie von ihrem Missbrauch nicht zu trennen ist.

Materie

ist aus Masseteilchen, Energie und dem masselosen, leeren Raum zwischen den Teilchen, der der Materie Form, Struktur und Gestalt verleiht, konstituiert.“ Materie ist eine feste Form von Massen und Energie. Materie ist ein Träger von Eigenschaften.

Mensch:

Der Mensch ist ein vernunftbegabtes sterbliches Lebewesen. (Platon) Der Mensch ist ein vernunftbegabtes Säugetier. (Platon) Der Mensch ist ein vernunftbegabtes Tier. (Platon)

Metamorphose

heißt Verwandlung, Formwandel oder Gestaltwandel. So machen lebende Organismen immer wider solche Metamorphosen durch. Die Form an sich ist unendlich metamorph.

Metaphysik

heißt wörtlich „nach der Physik“. Bei Aristoteles die erste Philosophie. Sei fragt nach den letzten Dingen, aber auch – bei Aristoteles selbst – nach den ersten Prinzipien. Die Metaphysik ist ein Teilbereich der Philosophie.

Möglichkeit:

Möglich ist, was der Fall sein könnte; notwendig ist, was der Fall sein muss. Wenn etwas möglich, aber nicht notwendig ist, dann ist es kontingent (zufällig). Dass es morgen regnet, ist z.B. kontingent (zufällig); dass es entweder regnet oder nicht regnet, ist notwendig, und beides ist möglich. Notwendigkeit, Möglichkeit, Kontingenz (Zufälligkeit) und Unmöglichkeit werden traditionell als „Modalitäten“ bezeichnet; der dafür zuständige Teil der Logik heißt deshalb „Modallogik“ von Kripke.

Moral

meint das Sittliche, das Gute, das sittliche Gute. Moralisch: sittlich, gut, sittlich gut.

Moralethik:

Handle immer so, dass Du nach Möglichkeit niemandem schadest. Man nennt diese Ethik auch eine „negative Ethik“. Aber auch der Kategorische imperativ hat neben einem sozialethischen Interpretationsteil einen moralethischen Interpretationsteil.