Österreichische Fußballmeisterschaft 2011/12
Die österreichische Fußballmeisterschaft wurde 2011/12 zum 101. Mal ausgetragen. Die höchste Spielklasse ist die österreichische Bundesliga, die in dieser Saison zum 38. Mal durchgeführt und von zehn Mannschaften bestritten wurde. Diese ermittelten in vier Durchgängen den österreichischen Fußballmeister. Sie begann am 16. Juli 2011 und endete am 17. Mai 2012 mit der 36. und letzten Runde.
Österreichische Fußballmeisterschaft 2011/12 | |
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Bundesliga 2011/12 | |
Meister Red Bull Salzburg | |
Meister | FC Red Bull Salzburg |
Champions-League- Qualifikation | FC Red Bull Salzburg |
Europa-League- Qualifikation | SK Rapid Wien FC Admira Wacker Mödling SV Ried |
Absteiger | Kapfenberger SV |
Mannschaften | 10 |
Spiele | 180 |
Tore | 438 (ø 2,43 pro Spiel) |
Zuschauer | 1.297.902 (ø 7211 pro Spiel) |
Torschützenkönig | Jakob Jantscher Stefan Maierhofer |
Erste Liga 2011/12 | |
Meister | WAC/St. Andrä |
Relegation ↓ | TSV Hartberg |
Absteiger | LASK Linz |
Mannschaften | 10 |
Spiele | 180 |
Tore | 520 (ø 2,89 pro Spiel) |
Zuschauer | 428.262 (ø 2379 pro Spiel) |
Torschützenkönig | David Poljanec |
Meister wurde zum siebten Mal der FC Red Bull Salzburg. Mit sechs Punkten Rückstand wurde der SK Rapid Wien Vizemeister. Während Salzburg durch den Meistertitel an der Qualifikation zur UEFA Champions League (2. Runde) teilnahmeberechtigt ist, spielen Rapid sowie der drittplatzierte FC Admira Wacker Mödling, der erfolgreichste Aufsteiger der Bundesligageschichte, in der Qualifikation zum UEFA Europa League (2. Runde). Auch die sechstplatzierte SV Ried ist aufgrund der Teilnahme am Cup-Finale an der Europa-League-Qualifikation teilnahmeberechtigt.
Der Kapfenberger SV beendete die Meisterschaft auf dem zehnten und letzten Platz und muss daher nach vier Saisonen in der Bundesliga wieder in die zweitklassige Erste Liga absteigen.
Die Erste Liga 2011/12 begann am 10. Juni 2011 und endet am 18. Mai 2012 mit der 36. und letzten Runde. Die Mannschaft der beiden Kärntner Kooperationsvereine Wolfsberger AC und SK St. Andrä konnte die Meisterschaft für sich entscheiden. Der WAC, der diese Kooperation nach dieser Saison beendet, steigt somit erstmals in die Bundesliga auf. Die letztplatzierte Mannschaft des TSV Hartberg muss in die Regionalliga Mitte absteigen, der Tabellenvorletzte hat zwei Relegationsspiele gegen den Grazer AK, den Meister der Regionalliga Mitte zu bestreiten.
In den drei Regionalligen Ost, Mitte und West wird in zwei Durchgängen um die Aufstiegsplätze in die Erste Liga gespielt. Dabei können sich zwei der drei Mannschaften qualifizieren. In der Saison 2011/12 trifft in der Qualifikation der Meister der Regionalliga West (WSG Wattens) auf den SV Horn, den Meister der Regionalliga Ost und der GAK als Meister der Regionalliga Mitte auf den Tabellenletzten der Ersten Liga (Zwangsrelegation des LASK). Sofern sich aus den Absteigern nicht andere Regelungen ergeben, müssen jeweils drei Mannschaften in die vierte Leistungsklasse absteigen.