Martin-Gropius-Bau
Der Martin-Gropius-Bau, kurz Gropius-Bau genannt (offizielle Schreibweise der Veranstalter: Gropius Bau), ist ein Ausstellungshaus im Berliner Ortsteil Kreuzberg, das große temporäre Ausstellungen beherbergt. Das Gebäude in der Niederkirchnerstraße 7 steht unmittelbar an der Grenze zum Ortsteil Mitte und befand sich bis 1990 direkt an der Berliner Mauer auf West-Berliner Seite.
Martin-Gropius-Bau | |
---|---|
Ansicht von Nordwesten | |
Daten | |
Ort | Berlin-Kreuzberg |
Architekt | Martin Gropius, Heino Schmieden |
Bauherr | Magistrat von Berlin |
Baustil | Neorenaissance |
Baujahr | 1877–1881 |
Koordinaten | 52° 30′ 23″ N, 13° 22′ 55″ O |
Der nach seinem Architekten Martin Gropius benannte Bau gehört zu den bedeutendsten Museumsbauten Deutschlands aus dem 19. Jahrhundert. Er wurde 1881 eröffnet und beherbergte ursprünglich das Kunstgewerbemuseum Berlin. Seit 2001 betreiben die Berliner Festspiele den Gropius-Bau im Auftrag der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Verantwortlich für die Ausstellungen sind die jeweiligen Veranstalter.