Île Verte (Côtes-d’Armor)

Île Verte
die Île Verte (Bildmitte, Blick von Nordosten;

vorne rechts die Île Grou Ézen)

Gewässer Ärmelkanal
Inselgruppe Bréhat-Inseln
Geographische Lage 48° 50′ 34″ N,  2′ 14″ W
Länge 430 m
Breite 200 m
Höchste Erhebung 16 m
Einwohner unbewohnt

Die Île Verte (Aussprache „il vɛʀt“, frz. für Grüne Insel; bret.: Enez Glas oder Enez C'hlasenez = Insel, glas = grün, blau, grau) ist eine kleine bretonische Insel der Bréhat-Inseln im französischen Département Côtes-d’Armor.

Das kleine, karge Eiland galt lange als die Insel, auf der im 5./6. Jahrhundert der bretonische Heilige Budoc gelebt haben soll. Tatsächlich siedelte hier jahrhundertelang eine kleine franziskanische Klostergemeinschaft. Der schlechte Ruf der Mönche soll auf dem nahen Festland womöglich sprichwörtlich gewesen sein.

Heute dient die Île Verte im Sommer als Stützpunkt der Segelschule les Glénans, vor allem für jugendliche Kursteilnehmer.

  1. Enez C'hlas z. B. im Lied Menec’h an Enez c’hlas (Memento des Originals vom 7. November 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (Die Mönche der Île Verte; siehe dazu auch #Die Île Verte in Liedgut und Sprichwörtern) und im Werk En Bro-Dreger a-dreuz parkoù (1910–1911, Neuauflage 1985) des Dichters und Schriftstellers Erwan Berthou (1861–1933), der im nahen Pleubian aufwuchs