Österreichische Akademie der Wissenschaften
| Österreichische Akademie der Wissenschaften | |
|---|---|
| Gründung | 14. Mai 1847 als Kaiserliche Akademie der Wissenschaften in Wien |
| Trägerschaft | Bund |
| Ort | Wien |
| Präsident | Heinz Faßmann (seit Juli 2022) |
| Mitarbeiter | ca. 1800 |
| Website | https://www.oeaw.ac.at/ |
Die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) ist eine Gelehrtengesellschaft und die größte Trägerin außeruniversitärer Grundlagenforschung in Österreich. Sie wurde nach Vorbildern wie der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina und der Royal Society 1847 als Kaiserliche Akademie der Wissenschaften in Wien gegründet. Heute ist sie eine mit einem jährlichen Basisbudget von rund 100 Mio. Euro ausgestattete, größtenteils staatlich finanzierte Einrichtung mit über 770 gewählten Mitgliedern, rund 1800 Mitarbeitern und 25 Forschungseinrichtungen in Wien, Graz, Linz, Innsbruck und Leoben.
Die oberste Aufgabe ist die Förderung der Wissenschaften. Neben der wissenschaftlich fundierten Gesellschafts- und Politikberatung und der Grundlagenforschung ist sie in der Förderung von Nachwuchswissenschaftlern aktiv. Im Zuge internationaler Rahmenprogramme und Kooperationen unterhält die ÖAW ferner ein globales Forschungsnetzwerk.
- ↑ Kaiser Ferdinands Dekret zur Gründung der Akademie datiert bereits auf den 30. Mai 1846.
- ↑ Geschichte. Österreichische Akademie der Wissenschaften, abgerufen am 19. März 2022.
- ↑ Heinz Faßmann neuer Akademie-Präsident. In: ORF.at. 18. März 2022, abgerufen am 30. Juni 2022.
- ↑ Susanne Pernicka, Anja Lasofsky-Blahut, Manfred Kofranek, Astrid Reichel: Wissensarbeiter organisieren. Berlin 2010, S. 123.
- ↑ https://www.oeaw.ac.at/fileadmin/NEWS/2017/PDF/oeaw_jahresbericht_2016.pdf Jahresbericht 2016, S. 143.
- ↑ Die ÖAW stellt sich vor. In: oeaw.ac.at. Archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 13. Dezember 2020; abgerufen am 24. Juni 2024.