Ökologisch-Demokratische Partei

Ökologisch-Demokratische Partei
Partei­vorsitzender Günther Brendle-Behnisch
General­sekretär Claudius Moseler
Stell­vertretende Vorsitzende Kirsten Jäkel
Helmut Kauer
Bundes­schatz­meister Dirk Uehlein
Gründung 23./24. Januar 1982
Gründungs­ort Wiesbaden
Haupt­sitz ÖDP-Bundesgeschäftsstelle
Pommergasse 1
97070 Würzburg
Jugend­organisation JÖ – jung.ökologisch
Aus­richtung Grüne Politik
Konservatismus
Wachstumskritik
Farbe(n) orange (HKS 8)
Bundestagssitze
0/630
Sitze in Landtagen
0/1891
Sitze in Bezirkstagen
5/228
Staatliche Zuschüsse 1.092.215,64 Euro (2025)
Mitglieder­zahl 7.156 (Stand: Juni 2024)
Mindest­alter 14
Internationale Verbindungen World Ecological Parties
Europaabgeordnete
1/96
EP-Fraktion Die Grünen/Europäische Freie Allianz (Grüne/EFA) (2014–2024)
Fraktion der Europäischen Volkspartei (EVP) (seit 2024)
Website oedp.de

Die Ökologisch-Demokratische Partei (Kurzbezeichnung ÖDP, Eigenschreibweise ödp) ist eine politische Partei in Deutschland. Inhaltliche Schwerpunkte der Kleinpartei sind auf ökologisch-konservativer Grundlage Demokratie, Umweltpolitik, Wachstumskritik und Familienpolitik.

Die ÖDP wurde 1982 als Bundespartei gegründet und ist Rechtsnachfolgerin der Grünen Aktion Zukunft (GAZ), der Grünen Liste Umweltschutz Hamburg (GLU) sowie der Arbeitsgemeinschaft Ökologische Politik. Den stärksten Wählerzuspruch erfährt die Partei in Bayern, wo sie bei Landtagswahlen seit 1990 jeweils etwa 1 bis 2 % Wählerstimmen erhielt und die Anzahl ihrer Mandate auf kommunaler Ebene auf 486 ausbauen konnte (+ 48 auf anderen Listen, Stand September 2021).

Seit der Europawahl 2014 ist die ÖDP mit einem Sitz im Europäischen Parlament vertreten: Der ehemalige Bundesparteivorsitzende Klaus Buchner errang erstmals das Mandat, bei der Europawahl 2019 wurde er wiedergewählt. Nach dessen vorzeitiger Mandatsniederlegung rückte am 16. Juli 2020 Manuela Ripa auf den ÖDP-Sitz im Europäischen Parlament nach, bei der Europawahl 2024 wurde sie dann wiedergewählt. Buchner und bis 2024 auch Ripa gehörten in Straßburg der Grünen-EFA-Fraktion, ab 2024 ist Ripa individuelles Mitglied der Fraktion der EVP.

  1. 1 2 Geschäftsstellenadressen und Ansprechpartner. ödp.de, abgerufen am 19. Januar 2017.
  2. Ökologisch-Demokratische Partei auf www.parteien-online.de
  3. Jürgen Wüst: Konservatismus und Ökologiebewegung. Eine Untersuchung im Spannungsfeld von Partei, Bewegung und Ideologie am Beispiel der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP). IKO – Verlag für Interkulturelle Kommunikationen, Frankfurt am Main 1993, ISBN 3-88939-275-X.
  4. Grundsatzprogramm der ÖDP. ödp.de, abgerufen am 22. Dezember 2017.
  5. „Ökologie ist jetzt orange!“ Ökologisch-Demokratische Partei startet Plakataktion zur Bundestagswahl. 18. August 2009, abgerufen am 5. April 2012.
  6. Claudius Moseler: ödp hat seit langem die Werbefarbe Orange! 4. Dezember 2003, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 13. März 2016; abgerufen am 19. Januar 2017.
  7. Festsetzung der staatlichen Mittel für das Jahr 2025. Deutscher Bundestag, 31. Januar 2026, abgerufen am 1. März 2026.
  8. Bundeswahlausschuss: Entscheidung über die Zulassung von Parteien zur Bundestagswahl (1), Minute 164
  9. Satzung der ÖDP (PDF; 148 kB)
  10. https://www.sr.de/sr/home/nachrichten/politik_wirtschaft/ripa_wechselt_zu_evp-fraktion_100.html
  11. Tim Niendorf, Nils Fröhlich: Parteien in Deutschland – Ökologisch-Demokratische Partei. In: bpb.de. Bundeszentrale für politische Bildung, 15. August 2022, abgerufen am 18. September 2023.
  12. ÖDP Satzung (PDF; 133 kB)
  13. "Vorgestellt". (PDF) ödp.de, abgerufen am 13. Juli 2020.
  14. Daniel Kirch: Porträt der Woche: ÖDP-Politikerin Manuela Ripa: Mehr Bienen, besseres Fleisch und grüner Stahl. Abgerufen am 19. August 2020.