Ökobank

Ökobank eG
Rechtsform Genossenschaft
Gründung 17. März 1984
Auflösung 2003
Auflösungsgrund Übernahme/Auflösung
Sitz Frankfurt am Main
Mitarbeiterzahl 65
Branche Kreditwesen
Stand: 2000

Die Ökobank eG war eine deutsche Genossenschaftsbank, deren Initiatoren sich aus der Frankfurter Alternativ- und Spontibewegung im Rahmen der Auseinandersetzung um eine Alternative Ökonomie rekrutierten. Sie warb mit Leitsätzen wie „Alternativen sind möglich“ und (vor dem Hintergrund der Debatte um den NATO-Doppelbeschluss) „kein Geld in die Rüstung“.

Das Bankgeschäft der Ökobank eG wurde 2003 aufgrund einer selbstverursachten wirtschaftlichen Schieflage von der GLS Gemeinschaftsbank eG übernommen. Die Genossenschaft besteht bis heute als Oekogeno eG weiter.

  1. Manager Magazin (Hrsg.): Verblühte Träume. Alles aus – keine Alternative mehr für das alternative Kreditinstitut. 20. Juni 2001 (HTML [abgerufen am 26. August 2012]).
  2. Bernward Janzing: „Klumpenrisiko versetzte der Bank den Todesstoß“. In: Die Tageszeitung: taz. 30. April 2018, ISSN 0931-9085, S. 9 (taz.de [abgerufen am 30. April 2018]).