Österreichische Kolonialpolitik
Als österreichische Kolonialpolitik wird das Bestreben der Habsburgermonarchie bezeichnet, in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts Kolonien zu erwerben. In dieser Zeit konkurrierten die Habsburger mit ähnlichen Bestrebungen Dänemarks, Portugals, Spaniens, Großbritanniens und der Niederlande. Ihre Kolonialpolitik ließ sich in Umfang, Effektivität und letztlichem Misserfolg aber eher mit der Brandenburg-Preußens oder Kurlands vergleichen.