Überproduktionskrise
In der marxistisch-leninistischen Gesellschaftstheorie ist die Überproduktionskrise (Absatzkrise) eine gesetzmäßig wiederkehrende Wirtschaftskrise des Kapitalismus und des Imperialismus, weil die sog. „Anarchie des Marktes“ dazu führe, dass das Kapital immer wieder zu viele Waren, im Vergleich zur kaufkräftigen Nachfrage nach Gütern, produziere.
- ↑ Tobias ten Brink: Geopolitik - Geschichte und Gegenwart kapitalistischer Staatenkonkurrenz. Westfälisches Dampfboot, Münster 2008, ISBN 978-3-89691-123-0, S. 96, Fußnote 55.