Łaski Statut

Łaski Statut (Oringaltitel: Commune Incliti Poloniae regni privilegium constitutionum et indultuum publicitus decretorum approbatorumque cum nonnullis iuribus tam divinis quam humanis per serenissimum principem et dominum dominum Alexandrum, Dei gratia Regem Poloniae, magnum ducem Lithwanie, Russie, Prussieque dominum et haeredem etc. Non tamen in illud priuilegium sed motu proprio regio serenitatis sue p[er] adhortationem p[ro] instructione Regnicolarum, proque regni eiusdem, ac iusticie statu feliciter dirigendis eidem priuilegio annexis et ascriptis, polnisch: Statut Łaskiego) war eine Rechtssammlung allen in der Krone des Königreichs Polen geltenden Rechts, aller Statute, aller Privilegien, fast aller Sejm-Abschiede, des Magdeburger Stadtrechts, des Statut von Kalisch und des Statut von Wiślica, aller zwischenstaatlichen Vereinbarungen einschließlich der Unionsakte zwischen dem Königreich Polen und dem Großfürstentum Litauen sowie der Friedensschlüsse zwischen Polen-Litauen und dem Deutschen Orden von 1505. Der Sejm und der König Alexander beauftragten den Großkronkanzler und Primas Poloniae Erzbischof Johannes a Lasco (Jan Łaski) mit der Zusammenführung aller Rechtsakte in einer Gesetzessammlung. Nachdem Johannes a Lasco die Gesetzessammlung dem König und Sejm auf dem Sejm in Radom 1505 vorgestellt hat, wurde die Gesetzessammlung vom Sejm nochmals als geltendes Recht in einem Statut am 30. Mai 1505 verabschiedet.