1. FC Nürnberg

1. FC Nürnberg
Verein
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Name 1. Fußball-Club Nürnberg,
Verein für Leibesübungen e. V.
Sitz Nürnberg, Bayern
Gründung 4. Mai 1900
Farben Rot und Weiß (Gründungsfarben)
Rot und Schwarz (Traditionsfarben)
Mitglieder 40.500 (Stand: 7. April 2026)
Vorstand Stefan Heim (Finanzen)
Niels Rossow (Strategie & Marketing)
Joti Chatzialexiou (Sport)
Website fcn.de
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Erste Mannschaft
Cheftrainer Miroslav Klose
Spielstätte Max-Morlock-Stadion
Plätze 50.000
Liga 2. Bundesliga
2024/25 10. Platz
Heim
Auswärts
Ausweich

Der 1. Fußball-Club Nürnberg, Verein für Leibesübungen e. V., allgemein bekannt als 1. FC Nürnberg (kurz 1. FCN, Der Club bzw. fränkisch Der Glubb), ist ein Fußballverein aus Nürnberg, der am 4. Mai 1900 gegründet wurde. Mit neun Meisterschaftserfolgen sowie vier Titeln im DFB-Pokal zählt das Gründungsmitglied der Bundesliga zu den erfolgreichsten Vereinen des Landes. Als einem der letzten Vertreter im deutschen Profifußball gelingt es dem Club, seinen Spielbetrieb ohne Ausgliederung des Leistungsfußballbereichs in eine Kapitalgesellschaft zu organisieren, sondern wie seit jeher als mitgliedergeführter eingetragener Verein. Dieser hat 40.500 Mitglieder (Stand: 7. April 2026) und ist damit der größte Sportverein in Nürnberg und Franken sowie einer der größten Sportvereine Deutschlands. Die Vereinsfarben sind Rot und Weiß, die traditionelle Spielkleidung dagegen Weinrot und Schwarz.

Bis 1995 wurden im 1. Fußball-Club Nürnberg, Verein für Leibesübungen e. V. neben Fußball auch noch weitere Sportarten betrieben. Seitdem sind die ehemaligen Abteilungen eigenständige Vereine, die, wie auch der Fußballverein, dem damals gegründeten 1. FCN Dachverein e. V. angehören. Alle Vereinsabteilungen tragen jedoch weiter die Bezeichnung 1. FC Nürnberg im Vereinsnamen: Box-Club 1. FC Nürnberg, 1. FC Nürnberg Handball 2009, Schach, Hockey, 1. FCN Roll- und Eissport, 1. FCN Schwimmen, 1. FCN Ski und Tennis-Club 1. FC Nürnberg. Zu den erfolgreichsten Mannschaften gehören die Handballfrauen mit zwölf deutschen Meisterschaften, zwei Pokalsiegen und einem Europapokalsieg, die jedoch 2009 insolvent gingen und seither nur noch in der Bayernliga spielen. In der Vergangenheit bestand zudem eine erfolgreiche Leichtathletikabteilung.

Die 1995 ebenfalls ausgegliederte Abteilung Frauen- und Mädchenfußball ist seit 2023 wieder Teil des Stammvereins und spielt aktuell in der Frauen-Bundesliga.

Mit neun Meisterschaften und drei Pokalsiegen war der Club sowohl bis 1987 über 64 Jahre lang deutscher Rekordmeister als auch bis 1969 über 34 Jahre lang deutscher Rekordpokalsieger, bevor ihn jeweils der FC Bayern München ablöste. Im Jahre 1968 gewann der Verein letztmals die deutsche Meisterschaft und stieg ein Jahr später erstmals ab. Seitdem wird der 1. FC Nürnberg oft als „Fahrstuhlmannschaft“ bezeichnet, denn es gelingt ihm nicht, sich dauerhaft in einer Liga zu etablieren; er stieg wiederholt ab und auf. Nach 39 Jahren ohne nationalen Titel gelang dem Verein 2007 mit dem DFB-Pokal-Sieg wieder ein Erfolg. In der Folgesaison stieg er aber wieder in die Zweitklassigkeit ab. Auf den sofortigen Wiederaufstieg folgte mit fünf Jahren die drittlängste Bundesliga-Zugehörigkeit der Vereinsgeschichte. Nach dem erneuten Abstieg 2013/14 spielte der Verein vier Jahre in der zweiten Liga, ehe 2018/19 wieder ein Jahr Bundesliga folgte. Mit dem neunten Abstieg aus der 1. Bundesliga wurde Nürnberg zum Rekordabsteiger. In der Ewigen Tabelle der Fußball-Bundesliga belegt der Verein Platz 15.

Die Heimspiele werden im Max-Morlock-Stadion ausgetragen, das 50.000 Zuschauer fasst. Das Trainingsgelände befindet sich rund einen Kilometer vom Stadion entfernt am Valznerweiher im Nürnberger Stadtteil Zerzabelshof.

  1. Satzung. (PDF) 1. FC Nürnberg, abgerufen am 23. August 2023  5 Nr. 2).
  2. 1 2 Mitgliedschaft beim 1. FC Nürnberg. 1. FC Nürnberg, abgerufen am 7. April 2026.
  3. Daten und Fakten. In: stadion-nuernberg.de. Stadion Nürnberg Betriebs GmbH, abgerufen am 31. Oktober 2019.
  4. Deutsche Vereinsmeisterschaft. In: meinclubmeinverein.de. Mein Club, mein Verein, 4. September 2018, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 28. Oktober 2019; abgerufen am 19. November 2019.
  5. Daten & Fakten. In: fcn.de. Abgerufen am 11. August 2023.
  6. Aufstieg von der Couch aus – FCN-Frauen zurück in der Bundesliga. 19. April 2025, abgerufen am 12. August 2025.
  7. Tabelle. Abgerufen am 12. August 2025.