28-cm-Schnelladekanone L/40
| 28-cm-Schnelladekanone L/40 | |
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| Allgemeine Angaben | |
| Militärische Bezeichnung | 28-cm-Schnelladekanone L/40 |
| Herstellerbezeichnung | 28-cm-SK L/40 |
| Entwickler/Hersteller | Krupp / Essen |
| Entwicklungsjahr | 1902 |
| Produktionszeit | 1902 bis 1907 |
| Stückzahl | mind. 40 Stück |
| Modellvarianten | Flachbettung / Kesselbettung / Geschützturm |
| Technische Daten | |
| Rohrlänge | 11.200 mm |
| Kaliber | 283 mm |
| Kaliberlänge | L/40 |
| Drall | 1/50 auf 1/30 |
| Kadenz | 2 Schuss/min (bis 11° Erhöhung)
1,2 Schuss/min (über 11° Erhöhung) Schuss/min |
| Höhenrichtbereich | -4° bis +30° Winkelgrad |
| Seitenrichtbereich | max. 300° |
| Drehgeschwindigkeit | 1,25°/Sek (grob) / 0,17°/Sek (fein)°/s |
| Ausstattung | |
| Verschlusstyp | Flachkeil |
| Ladeprinzip | Geschoss mit Vorkartusche im Seidenbeutel und Hauptkartusche in Messinghülse |
| Energieversorgung | Gleichstrom-Nebenschluss-Motor GH 143 |
Die 28-cm-Schnelladekanone L/40 (28-cm-S.K. L/40) wurde vor dem Ersten Weltkrieg als Schiffsgeschütz entwickelt und kam auf den Linienschiffen der Braunschweig- und Deutschland-Klasse als Hauptbewaffnung zum Einsatz. Am 1. September 1939 eröffnete die Schleswig-Holstein das Feuer aus ihren 28-cm-SK L/40 auf die polnische Stellung auf der Westerplatte. Mit diesen Schüssen begann der Zweite Weltkrieg in Europa. Während des Zweiten Weltkriegs wurden die Geschütze auch als Küstengeschütze oder Eisenbahngeschütze zum Einsatz gebracht.
- ↑ Hogg: Deutsche Artilleriewaffen WW II 1978 S. 363