6-Pfünder-Feldkanone C/61

6-Pfünder-Feldkanone C/61


6-Pfünder-Feldkanone C/61

Allgemeine Angaben
Militärische Bezeichnung 6-Pfünder-Feldgeschütz C/61
Entwickler/Hersteller Das Rohr stammte von Krupp. Alles andere war Lieferung und Fertigung der Artilleriewerkstatt Spandau.
Entwicklungsjahr um 1857
Produktionszeit um 1860 bis 1864
Waffenkategorie Feldkanone
Technische Daten
Rohrlänge 78 preuß. Zoll = 2,04 m
Kaliber 3,5 preuß. Zoll = 9,15 cm
Anzahl Züge 18 Parallelzüge
Ausstattung
Verschlusstyp einfacher Kolbenverschluss
Munitionszufuhr manuell, Hinterlader

Die 6-Pfünder-Feldkanone C/61 war in der preußischen Armee eines der ersten Hinterladergeschütze mit gezogenem Rohr. Zur Baureihe C/61 gehörten 6-, 12- und 24-pfündige Kanonen. Der Feldartillerie wurde der 6-Pfünder als erstes Geschütz mit einem Gussstahlrohr zugeteilt, während die 12- und 24-Pfünder zur Belagerungs- und Festungsartillerie gehörten.

Der 6-Pfünder hatte ein Kaliber von 9,15 cm. Die korrekte Bezeichnung für dieses Geschütz lautete „gezog. Gußstahl 6pfdr. mit Kolbenverschluß“. 1871 wurde im Rahmen einer Neuorganisation die Typenbezeichnung in „9 cm Stahlkanone mit Kolbenverschluß“ geändert.

Sie war der Vorgänger der 6-Pfünder-Feldkanone C/64.

  1. Armee-Verordnungs-Blatt. 5. Jahrgang, Nr. 18 vom 14. August 1871, S. 195. Hrsg. Kriegs-Ministerium Berlin, Verlag Mittler und Sohn Berlin. (Die Schreibweisen entsprechen der damaligen Rechtschreibung.)