AMP-aktivierte Proteinkinase

AMP-aktivierte Proteinkinase
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Masse/Länge Primärstruktur 1150 = 550+269+331 Aminosäuren
Sekundär- bis Quartärstruktur α111
Isoformen α:2; β:2; γ:3
Bezeichner
Gen-Name(n) PRKAA1, PRKAA2, PRKAB1, PRKAB2, PRKAG1, PRKAG2, PRKAG3
Enzymklassifikation
EC, Kategorie 2.7.11.1, Transferase
Reaktionsart Phosphorylierung
Substrat ATP und ein Protein (ACC, HSL, HMG-CoA-Synthase, FRAP1, RAF1, EEF2K, TSC2, FNIP1, FNIP2)
Produkte ADP und ein Phosphoprotein
Vorkommen
Übergeordnetes Taxon Euteleostomi

Die AMP-aktivierte Proteinkinase (AMPK) ist ein Enzym, das eine wichtige Rolle bei der Regulation von biosynthetischen Vorgängen in Zellen von Säugetieren spielt. Die drei Untereinheiten α,β,γ haben jeweils mehrere Isoformen, so dass es mehrere, zum Teil gewebespezifische Isoformen der AMPK gibt. Mutationen im PRKAG2-Gen sind für seltene erbliche Typen des Wolff-Parkinson-White-Syndroms und der hypertrophen Kardiomyopathie verantwortlich.

  1. D. Stapleton, K. I. Mitchelhill, G. Gao, J. Widmer, B. J. Michell: Mammalian AMP-activated protein kinase subfamily. In: Journal of Biological Chemistry. Band 271, Nr. 2, 12. Januar 1996, S. 611–614, PMID 8557660.