Abbildungsmaßstab

Der Abbildungsmaßstab (Formelzeichen ), kurz oft Maßstab genannt, ist definiert als das Verhältnis zwischen der Bildgröße der optischen Abbildung eines Gegenstandes und dessen realer Objektgröße oder Dinggröße. Alternativ kann der Abbildungsmaßstab auch über das Verhältnis von Bildweite zur Objektweite bestimmt werden:

Für oder für ist es oft üblich, den Betrag des Abbildungsmaßstabs als das Verhältnis 1:y beziehungsweise y':1 anzugeben. Ist der Abbildungsmaßstab größer als 1 (in der Reproduktionstechnik meist als 100 % angegeben) spricht man von Vergrößerung, bei von Verkleinerung.

  • Bei einem Abbildungsmaßstab von 1 (100 %) sind die Abbildung und der Gegenstand gleich groß.
  • Bei einem Abbildungsmaßstab von 0,5 (50 %) ist die Abbildung halb so groß wie der Gegenstand.
  • Bei einem Abbildungsmaßstab von 2 (200 %) ist die Abbildung doppelt so groß wie der Gegenstand.
  1. 1 2 Siehe DIN 4522-7:1991-04 und DIN 1335:2003-12
  2. Helmut Naumann, Gottfried Schröder, Martin Löffler-Mang: Handbuch Bauelemente der Optik: Grundlagen, Werkstoffe, Geräte, Messtechnik, Carl Hanser Verlag, 2014, ISBN 9783446441156
  3. Hans F. Ebel, Claus Bliefert: Vortragen in Naturwissenschaft, Technik und Medizin. 1991; 2., bearbeitete Auflage 1994; 3. Auflage, Wiley-VCH, Weinheim 2005, ISBN 3-527-31225-0, S. 293.