Achmer

Achmer
Stadt Bramsche
Koordinaten: 52° 24′ N,  56′ O
Höhe: 52 m
Fläche: 28,26 km²
Einwohner: ca. 4242 (2011)
Bevölkerungsdichte: 150 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1971
Postleitzahl: 49565
Vorwahl: 05461

Achmer ist der flächenmäßig größte Ortsteil von Bramsche. Er ist durch die Hase, den Mittellandkanal und den Flugplatz Achmer gekennzeichnet.

Achmer grenzt im Norden an Bramsche-Mitte und auch an Osnabrück, im Westen an Ueffeln und im Süden an Pente und erstreckt sich von der Haseniederung bis hinauf in den Südteil des Gehns. Der alte Ortskern ist eine noch deutlich sichtbare Bauernsiedlung. Die über Jahrhunderte bäuerliche Struktur Achmers begann sich zu verändern, als 1876 die Eisenbahn durch den Ort fuhr und ein Bahnhof an der Bahnstrecke Oldenburg–Osnabrück angelegt wurde. 1935 wurde mit dem Bau des Flugplatzes Achmer begonnen, der ab 1940 als Feldflugplatz für Jagdflieger diente und heute hauptsächlich Segelflieger bedient.

Die Gemeinde Achmer bestand aus den Ortsteilen Larberge, Wackum, Tömmern, Hemke, Grünegras und Westerhausen. Am 1. Januar 1971 wurde sie in die Stadt Bramsche eingegliedert.

Die frühere Gemeinde hatte eine Fläche von 28,29 km².

Heute ist Achmer ein Schwerpunktgebiet Bramsches für Industrie und Gewerbe. Achmers Ortsbürgermeisterin ist Anke Hennig (SPD).

  1. 1 2 3 Gemarkung Achmer, Stadt Bramsche. In: GEOindex. Abgerufen im September 2025.
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 253 (Statistische Bibliothek des Bundes und der Länder [PDF; 41,1 MB]).