Affektbetrag

Als Affektbetrag wird in der Psychoanalyse die Quantität (Betrag) von Erregungen bezeichnet, die durch einen Affekt ausgelöst sind und daher auch als Erregungssumme benannt. Dieser Betrag entspricht einer psychischen Energie, die mit einer affektiv besetzten Repräsentanz verbunden ist. Die damit bezeichnete quantitative Eigenschaft eines Affektes erlaubt es, ihn unter ökonomischen Gesichtspunkten zu sehen, so dass er der Vergrößerung, Verminderung, Verschiebung und Abfuhr fähig ist.

    1. S. 8 zu Wb.-Lemma: „Affektbetrag“.
    1. S. 255 zu Stw. „Affektbetrag“.