Alexander M. Kolloden

Alexander M. Kolloden (bürgerlich: Alexander Konstantin von Mitschke-Kollande, geb. 2. September 1847 in Pomiany im Kreis Kempen in Posen; gest. 25. November 1924 in Krems an der Donau) war ein deutschsprachiger Schriftsteller. Seinen größten Erfolg feierte er 1902 mit dem gemeinsam mit Wilhelm Schriefer verfassten Libretto zu der Volksoper Der Dusle und das Babeli. Es war inspiriert von einem Lied aus Des Knaben Wunderhorn und wurde von Karl von Kaskel in Musik gesetzt.

  1. Ein Nachruf nennt seinen bürgerlichen Namen als "Mitschke-Kolloden" aus "Kamiani". Ein solcher Ort lässt sich nicht nachweisen, sehr wohl aber einen "Alexander Mitschke-Kollande, Gutsbesitzer aus Pomiani". „K“ und „P“ sind in der damals geläufigen Frakturhandschrift kaum zu unterscheiden, so dass hier eine Verwechslung naheliegt. Diese Überlegungen stehen der hier getroffenen Annahme zugrunde.
  2. ANNO, Wiener Landwirtschaftliche Zeitung, 1924-12-20, Seite 4. Abgerufen am 8. Juni 2020.
  3. ANNO, Die Lyra, 1902-08-15, Seite 6. Abgerufen am 8. Juni 2020.
  4. Der Dusle und das Babeli : Volksoper in 3 Aufzügen : Dichtung von Wilhelm Schriefer u. A.M. Kolloden | WorldCat.org. Abgerufen am 23. Februar 2023.