Alkoholkonsumstörung

Die Alkoholkonsumstörung beschreibt eine Diagnose aus dem Umfeld des Missbrauchs von Alkohol. Sie wurde in der 5. Auflage des diagnostischen und statistischen Leitfadens psychischer Störungen (DSM-5, 2013) eingeführt und fasst schädlichen Konsum von Alkohol und Alkoholabhängigkeit entlang eines Kontinuums in einem Konzept zusammen.

  1. Annemarie Jost: Alkoholkonsumstörung. In: socialnet Lexikon. socialnet, 22. November 2019, abgerufen am 13. Februar 2024: „Alkoholkonsumstörung ist ein Begriff aus dem DSM-5 und fasst Alkoholabhängigkeit und Missbrauch bzw. schädlichen Gebrauch von Alkohol unter einem Konzept zusammen. Die Diagnose erfolgt mithilfe von elf Kriterien. Je mehr Kriterien erfüllt sind, desto schwerer wird die Störung eingestuft.“
  2. Screening, Diagnose und Behandlung alkoholbezogener Störungen. S3 Leitlinie, AWMF-Register Nr. 076-001. Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF), Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN), Deutsche Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie e.V. (DG-SUCHT), Dezember 2020, abgerufen am 13. Februar 2024: „In der fünften Version des Diagnostischen und Statistischen Manuals Psychischer Störungen (DSM-5; American Psychiatric Association [APA], 2015) wird erstmalig die Diagnose der Alkoholkonsumstörung beschrieben. Hierbei wird nicht mehr, wie im DSM-IV, zwischen Alkoholmissbrauch und Alkoholabhängigkeit unterschieden.“