Allais-Paradoxon
Das Allais-Paradoxon (benannt nach Maurice Allais) ist ein experimentell beobachtbarer Verstoß gegen das Unabhängigkeitsaxiom (engl. common consequence effect, CCE) der wirtschaftswissenschaftlichen Entscheidungstheorie. Dieses besagt, dass die Hinzu-/Wegnahme von gemeinsamen Konsequenzen einer Entscheidung die Präferenz des Entscheiders nicht verändern darf.
- ↑ M. Allais: Le comportement de l’homme rationnel devant le risque: critique des postulats et axiomes de l’école Américaine. In: Econometrica. Band 21, Nr. 4, 1953, S. 503–546.