Alpine Holding
| Alpine Holding | |
|---|---|
| Rechtsform | GmbH |
| Gründung | 1965 |
| Auflösung | 2013 |
| Auflösungsgrund | Insolvenz |
| Sitz | Wals bei Salzburg |
| Leitung | Arnold Schiefer (Vorstandsvorsitzender) Juan Bejar Ochoa (Aufsichtsratsvorsitzender) |
| Mitarbeiterzahl | 15.294 (2011) |
| Branche | Bau |
| Website | www.alpine.at |
Die Alpine Holding GmbH bildete mit der Alpine Bau GmbH eine Baugruppe mit Sitz in Wals bei Salzburg, deren Kapital zuletzt vom spanischen FCC-Konzern gehalten wurde. Im Jahr 2008 war Alpine mit einer Bauleistung von rund 3,5 Mrd. Euro und 15.530 Mitarbeitern der zweitgrößte Baukonzern Österreichs. Am 19. Juni 2013 stellte sie Insolvenzantrag. Der Geschäftsbetrieb wurde eingestellt. Es bestand der Verdacht auf Wirtschaftsstraftaten im Zusammenhang mit dem Konkurs des Unternehmens.
Sie wurde 1965 von Georg Pappas und Dimitri Pappas gegründet, die Familie blieb bis 2006 Mehrheitseigentümer. Alpine übernahm unter anderem die Kapsreiter-Gruppe und Mayreder Bau. Das Unternehmen war in den Skandal um die Auftragsvergabe bei der Allianz Arena in München verwickelt.
Weitere wichtigsten Unternehmen der Konzerngruppe waren die Alpine BeMo Tunnelling, die Universale-Bau und die GPS (Grund-, Pfahl- und Sonderbau) sowie die Alpine-Energie.
- ↑ Edikt abgerufen am 15. März 2015
- ↑ Alpine: Die Konzernführung von ALPINE ( vom 11. Mai 2013 im Internet Archive)
- ↑ Geschäftsbericht 2011 ( vom 10. März 2013 im Internet Archive) (PDF; 12,8 MB)