Altdeutsche Schule
Altdeutsche Schule ist die Bezeichnung für eine Richtung bzw. einen Stil der Schachkomposition ab der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts, die bzw. der fast ausschließlich auf Kontinentaleuropa beschränkt blieb. Sie diente als eine von Johannes Kohtz und Carl Kockelkorn eingeführte begriffliche Abgrenzung zur Neudeutschen Schule. Hauptvertreter dieser Problemschule war der österreichische Schachtheoretiker und -komponist Johann N. Berger.
Als weitere führende Vertreter dieser Richtung gelten u. a. M. Philipp F. von Klett, Conrad Bayer sowie Maximilian Feigl und Franz Schrüfer (aus dem deutsch-österreichischen Raum), ferner Karl L. Jesper Jespersen (Dänemark), Émile L. Pradignat (Frankreich) und Valentí Marín i Llovet (Spanien).