Alte Akademie

Die Alte Akademie, auch Wilhelminum genannt, ist ein großes Gebäude in München aus dem 16. Jahrhundert mit einer Renaissance-Fassade. Es beherbergte ursprünglich das Münchner Jesuitenkolleg. Das teils sechsstöckige Gebäude mit vier Innenhöfen befindet sich in der Altstadt.

Das Gebäudeensemble war bis 2013 im Besitz des Freistaats Bayern, unter anderem waren das Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung sowie die Landesbodenkreditanstalt BayernLabo in den Gebäuden beheimatet. Der damalige Finanzminister Markus Söder (CSU) vergab das Prestige-Objekt auf 65 Jahre in Erbpacht an die Signa-Gruppe von René Benko. Ab 2020 wurde das Gebäude für eine Mischnutzung umgebaut; 2023 kam es zum Baustopp. 2025 wurde bekannt, dass ein Konsortium unter Führung der Hammer AG in München die Alte Akademie erwerben möchte. Partner des Konsortiums ist die Heinz Hermann Thiele Familienstiftung. Der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtages stimmte am 9. Dezember 2025 dem Verkauf zu.

  1. Sascha Karowski: Nach Signa-Pleite - Neue Pläne für Prestige-Projekt: 180 Millionen für die Alte Akademie in München. In: tz/Münchner Merkur. 28. September 2024, abgerufen am 8. April 2025.
  2. Sascha Karowski: Verkauft! Münchner Unternehmer retten die Alte Akademie in der Fußgängerzone. In: tz. Mediengruppe Münchner Merkur/tz, 11. September 2025, abgerufen am 10. Dezember 2025.
  3. Sascha Karowski: Alte Akademie hat neue Besitzer: Landtag stimmt Verkauf an Münchner Unternehmer zu. In: tz.de. Mediengruppe Münchner Merkur/tz, 9. Dezember 2025, abgerufen am 9. Dezember 2025 (deutsch).