Alte Börse (Zürich)

Die Alte Börse, unweit des Paradeplatzes in Zürich, war bis 1992 der grösste Schweizer Handelsplatz für Wertpapiere, als sie an den Neubau an der Stauffacherbrücke umzog.

Geplant und 1928–1930 vom Zürcher Architekturbüro Henauer und Witschi erbaut, fällt der grosse, turmartige Eckrisalit auf, der durch seine zylindrische Form und vertikale Gliederung – er beherbergt ein Treppenhaus – einerseits klar die übereck realisierte Eingangssituation anzeigt, andererseits aber auch gegen den Paradeplatz mit seinen Bankenhauptsitzen ein selbstbewusstes Zeichen setzt.

Hinter den strassenbegleitenden Fassaden mit den langen horizontalen Fensterbändern befinden sich Büros, die den eigentlichen Börsensaal und darüberliegend die Effektenbörse umschliessen. Das Erdgeschoss wird für Publikumsnutzungen wie Cafés und Läden freigehalten.