Anagramm

Als Anagramm (von altgriechisch ἀνάγραμμα/ἀναγραμματισμός anágramma/anagrammatismós, sinngemäß „die Versetzung der Buchstaben eines Wortes, sodass ein anderes Wort daraus wird“, zu ἀναγράφειν anagráphein „aufschreiben, beschreiben“) wird eine Buchstabenfolge bezeichnet, die aus einer anderen Buchstabenfolge allein durch Umstellung (Permutation) der Buchstaben gebildet ist, beispielsweise ist Erbgut ein Anagramm zu Betrug. Der Vorgang dieser Umstellung wird als Anagrammieren, in der Kryptographie auch als Transposition bezeichnet. Allgemein kann ein Anagramm durch Umstellen einzelner Buchstaben, Silben, Wörter oder Sätze eines gegebenen Textes gebildet werden.

  1. Wilhelm Pape: ἀνάγραμμα, ἀναγραμματισμός. In: Handwörterbuch der griechischen Sprache. 3. Auflage. Vieweg & Sohn, Braunschweig 1914, S. 184 (Zeno.org: ἀνάγραμμα [nur Verweis], ἀνα-γραμματισμός [abgerufen am 27. September 2024]).
  2. Pape, Lemma ἀνα-γράφω (lexikalische Grundform), Zeno.org
  3. Erbgut -> Betrug
    1. -> 2. (1. Buchstabe wird 2.)
    2. -> 4.
    3. -> 1.
    4. -> 6.
    5. -> 5.
    6. -> 3.