Andreas Okopenko

Andreas Okopenko (* 15. März 1930 in Košice, Tschechoslowakei; † 27. Juni 2010 in Wien) war ein österreichischer Schriftsteller und gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten der Gegenwartsliteratur in Österreich.

Zusammen mit Friederike Mayröcker und Ernst Jandl war Okopenko zudem ein wichtiger Wegbegleiter der Wiener Gruppe, ohne jedoch direkt zu ihr gezählt werden zu können, wie auch nicht zur konkreten Poesie. Im Jahre 1970 stellte er noch vor der Entstehung des Internet mit seinem Lexikon-Roman den ersten Hypertext in Buchform vor und gilt daher als literarischer Vorreiter des Hypertextes.

  1. Andreas Okopenko, hrsg. von Konstanze Fliedl und Christa Gürtler (= Dossier Nr. 23). Graz - Wien: Literaturverlag Droschl 2004, ISBN 3-85420-673-9
  2. Geschichte der deutschen Literatur: Die österreichische Gegenwartsliteratur. In: Viktor Žmegač (Hrsg.): Geschichte der deutschen Literatur vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Band 3. Beltz Athenäum, Weinheim 1994, ISBN 3-570-04678-8 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  3. Das lyrische Werk von Andreas Okopenko. In: Walter Jens (Hrsg.): Kindlers Neues Literatur-Lexikon. Band 8. Komet, Frechen 2001, ISBN 3-89836-214-0.
  4. Olga Hochweis: Literatur zum Selberbauen. In: Deutschlandfunk Kultur. 24. April 2008, abgerufen am 2. März 2019.
  5. Christian Zolles: Hypertext-Pionier nun im Hypertext. In: ORF Science. 17. Dezember 2018, abgerufen am 2. März 2019.