Angebotsvergleich
Ein Angebotsvergleich dient dem Vergleich von Angeboten verschiedener Lieferanten, Unternehmen und Läden, von denen Leistungen in Form von Produkten oder Dienstleistungen bezogen werden sollen.
Ein objektiver Angebotsvergleich setzt mindestens zwei Angebote für dasselbe Produkt/dieselbe Dienstleistung mit gleicher Produktqualität/Dienstleistungsqualität voraus. Für Angebotsvergleiche muss deshalb Markttransparenz hergestellt werden. Bei Werkverträgen und Dienstleistungen ist ein Angebotsvergleich nur möglich, wenn die Leistungsbeschreibungen des Auftragnehmers identisch sind.
Der Angebotsvergleich bildet die wesentliche Grundlage für eine spätere Kaufentscheidung. Diese Entscheidung fällt oft zu Gunsten des niedrigsten Kaufpreises aus, es können jedoch übergeordnete qualitative Kriterien wie Kundenkredit, Kundenservice, Lieferantenkredit, Lieferqualität, Liefertreue, Lieferzeit oder Stammkunde den Ausschlag geben. Bei der Qualität spielt die Haltbarkeit und Nutzungsdauer eine Rolle. Qualitäts- und Leistungsvergleiche lassen sich jedoch nicht genau quantifizieren, weshalb häufig allein ein Preisvergleich angestellt wird.
Im Internet unterstützen diverse Webseiten (Preisvergleichsportale) vornehmlich den Konsumenten beim Vergleich der Preise von Produkten und Dienstleistungen. Die Preisberechnung ist hierbei jedoch weitaus einfacher aufgebaut, da dem Endverbraucher in der Regel keine besonderen Rabatte oder Skonti gewährt werden. Der Umfang der Informationen geht oft auch über den Preis hinaus und beinhaltet dann Bewertungen anderer Konsumenten oder Lieferzeiten.