Angina pectoris
| Klassifikation nach ICD-10 | |
|---|---|
| I20 | Angina pectoris |
| I20.0 | Instabile Angina pectoris |
| I20.1 | Angina pectoris mit nachgewiesenem Koronarspasmus |
| I20.8 | Sonstige Formen der Angina pectoris |
| I20.9 | Angina pectoris, nicht näher bezeichnet |
| ICD-10 online (WHO-Version 2019) | |
| Klassifikation nach ICD-11 | |
|---|---|
| BA40 | Angina pectoris |
| BA40.0 | Instabile Angina pectoris |
| BA40.1 | Stabile Angina pectoris |
| BA40.Y | Sonstige näher bezeichnete Angina pectoris |
| BA40.Z | Angina pectoris, nicht näher bezeichnet |
| ICD-11: Englisch • Deutsch (Vorabversion) | |
Die Angina pectoris (AP, lateinisch für „Brustenge“, von angor „Beklemmung, Angst“, und pectus „Brust“; auch Stenokardie) ist ein anfallartiger Schmerz in der Brust, der durch eine Durchblutungsstörung des Herzens typischerweise im Rahmen einer koronaren Herzkrankheit (KHK) ausgelöst wird. Meist beruht diese auf einer Engstelle eines oder mehrerer Herzkranzgefäße. Angina pectoris ist somit ein Symptom bzw. die Bezeichnung für die klinischen Symptome einer akuten Koronarinsuffizienz. Medikamente zur Behandlung der Angina pectoris werden als Antianginosa bezeichnet.
Die Benennung als „Angina pectoris“ stammt von William Heberden, der 1768 diesen Symptomenkomplex beschrieben hat. Veraltete Synonyme sind Herzbräune, Brustbräune und Herzbeklemmung.
- ↑ Angina pectoris. In: Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache.
- ↑ Stenokardie. In: Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache.
- ↑ Hans H. Lauer: Geschichtliches zur Koronarsklerose. BYK Gulden, Konstanz 1971 (Aus dem Institut für Geschichte der Medizin der Universität Heidelberg), S. 20.
- ↑ Friedrich Ludwig Kreysig: Geschichte einer Brustbräune (angina pectoris oder Syncope Anginosa Parry) nebst Leichenöffnung. In: Ernst Horn (Hrsg.): Archiv für medizinische Erfahrung. Berlin 1803.
- ↑ Hans H. Lauer: Geschichtliches zur Koronarsklerose. BYK Gulden, Konstanz 1971 (Aus dem Institut für Geschichte der Medizin der Universität Heidelberg), S. 20.