Aniridie

Klassifikation nach ICD-10
Q13.1 Fehlen der Iris (angeboren)
Aniridie
{{{02-BEZEICHNUNG}}}
{{{03-BEZEICHNUNG}}}
{{{04-BEZEICHNUNG}}}
{{{05-BEZEICHNUNG}}}
{{{06-BEZEICHNUNG}}}
{{{07-BEZEICHNUNG}}}
{{{08-BEZEICHNUNG}}}
{{{09-BEZEICHNUNG}}}
{{{10-BEZEICHNUNG}}}
{{{11-BEZEICHNUNG}}}
{{{12-BEZEICHNUNG}}}
{{{13-BEZEICHNUNG}}}
{{{14-BEZEICHNUNG}}}
{{{15-BEZEICHNUNG}}}
{{{16-BEZEICHNUNG}}}
{{{17-BEZEICHNUNG}}}
{{{18-BEZEICHNUNG}}}
{{{19-BEZEICHNUNG}}}
{{{20-BEZEICHNUNG}}}
{{{21-BEZEICHNUNG}}}
ICD-10 online (WHO-Version 2019)

Aniridie (auch: Irisaplasie, Irideremie) ist eine sehr seltene angeborene Erkrankung des Auges mit Fehlen oder Unterentwicklung (Hypoplasie) der Regenbogenhaut (Iris). Häufig ist damit auch eine Fehlentwicklung der Netzhaut am hinteren Pol des Augapfels verbunden, was den Verlust der Sehkraft zur Folge hat. Die Erstbeschreibung stammt vom Würzburger Arzt Gutbier, zitiert nach Georg Eduard von Rindfleisch.

  1. Eintrag zu Aniridie, isolierte. In: Orphanet (Datenbank für seltene Krankheiten)
  2. Bernfried Leiber (Begründer): Die klinischen Syndrome. Syndrome, Sequenzen und Symptomenkomplexe. Hrsg.: G. Burg, J. Kunze, D. Pongratz, P. G. Scheurlen, A. Schinzel, J. Spranger. 7., völlig neu bearb. Auflage. Band 2: Symptome. Urban & Schwarzenberg, München u. a. 1990, ISBN 3-541-01727-9.
  3. Gutbier: De Irideremia. Diss. inaug. Abh. Würzburg, 1834
  4. Georg Eduard von Rindfleisch: Beiträge zur Entstehungsgeschichte der angeborenen Missbildungen des Auges. In: Albrecht von Graefes Archiv für Ophthalmologie. Band 37, 1891, S. 192, doi:10.1007/BF01947220.