Antikominternpakt

Der Antikominternpakt 1936 war ein völkerrechtlicher Vertrag zwischen dem Deutschen Reich und dem Japanischen Kaiserreich mit der Hauptzielsetzung der Bekämpfung der Kommunistischen Internationale (Komintern). Ihm traten später weitere Staaten, unter anderem das faschistische Italien, bei. Der Pakt mit seinen geheimen Zusatzprotokollen diente vor allem militär-strategischen Zielen, war vordergründig gegen die UdSSR ausgerichtet und wurde im Dritten Reich vor allem propagandistisch als reines „Antibolschewistisches“ Bündnis weltanschaulichen Charakters hingestellt.

  1. Gerhard L. Weinberg, Die geheimen Abkommen zum Antikominternpakt, in: Vierteljahreshefte für Zeitgeschichte, Jahrgang 2, 1954, S. 194ff.
  2. Japan Germany 160. Abgerufen am 22. Februar 2023.