Antiphospholipid-Syndrom

Klassifikation nach ICD-10
D68.6 Sonstige Thrombophilien
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ICD-10 online (WHO-Version 2019)
Klassifikation nach ICD-11
4A45 Antiphospholipidsyndrom
4A45.0 Primäres Antiphospholipidsyndrom
4A45.1 Sekundäres Antiphospholipidsyndrom
4A45.2 Antiphospholipidsyndrom während der Schwangerschaft
4A45.3 Lupus-Antikoagulans-Hypoprothrombinämie-Syndrom
4A45.Z Antiphospholipidsyndrom, nicht näher bezeichnet
ICD-11: EnglischDeutsch (Vorabversion)

Das Antiphospholipid-Syndrom (APS) ist eine der häufigsten Autoimmunerkrankungen mit etwa 50 Erkrankten pro 100.000 (Prävalenz), häufiger Frauen (Gynäkotropie). Andere veraltete Bezeichnungen für die Erkrankung sind Cardiolipin-Antikörper-Syndrom, Antiphospholipidantikörper-Syndrom und (selten) APA-Syndrom.

Typische klinische Symptome, die auf ein APS hinweisen können, sind venöse oder arterielle Thrombosen und Embolien, sowie Komplikationen in der Schwangerschaft mit wiederkehrenden Fehlgeburten und intrauterinem Fruchttod.

Zusätzlich gibt es jedoch viele weitere unspezifische Symptome, die die Diagnose eines APS erschweren können. Laborchemisch lassen sich verschiedene Antiphospholipid-Antikörper nachweisen, diese sind jedoch nicht spezifisch, sondern finden sich auch gehäuft bei Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, ebenso bei Gesunden.

  1. Ayelet Shapira-Daniels, Karishma Pareek, Matthew Cozzolino, Jean-Antoine Ribeil, Eric Awtry: From Where It Stems New England Journal of Medicine 2025, Band 392, Ausgabe 21 vom 5. Juni 2025, Seiten 2151–2158, doi:10.1056/NEJMcps2409294