Arbeitskreis Gerechtigkeit Leipzig

Der Arbeitskreis Gerechtigkeit Leipzig (1987–1989) war von Studenten und Gaststudenten des Theologischen Seminars Leipzig gegründet worden, sollte aber von Anbeginn über die Kirche hinaus wirken und Menschen unabhängig von ihrer Weltinterpretation organisieren und motivieren. Er hatte es sich zur Aufgabe gestellt, dem Staate DDR, der keine republikanische Öffentlichkeit zuließ, als konspirativ organisierte subversive Gruppe entgegenzutreten, um mit offensiver Öffentlichkeitsarbeit Bürger- und Menschenrechte einzufordern und letztlich auf die Überwindung der freiheitsfeindlichen Herrschaftsform der stalinistischen Staatsklasse hinzuwirken (Kurzformen: AK Gerechtigkeit, AKG Leipzig, AK G bzw. AKG).