Arbeitslager Heidelberg
Das Arbeitslager Heidelberg wurde 1939 als Barackenlager für die beim Bau der Reichsautobahn Wien–Breslau beschäftigten Arbeiter auf dem Kataster der Gemeinde Mladkov im besetzten Protektorat Böhmen und Mähren errichtet. Von 1943 bis 1945 war es ein Arbeitserziehungslager für Jugendliche. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges diente es zunächst als Internierungslager für mutmaßliche NS-Kollaboranten, als Aussiedlungslager für Deutsche und letztlich als Pionierlager „Skřivánek“. Erhalten sind nur Mauerreste und Treppen.