Arne Schönbohm

Arne Schönbohm (* 28. Juli 1969 in Hamburg) ist ein deutscher Manager. Er ist seit dem 1. Januar 2023 Präsident der Bundesakademie für öffentliche Verwaltung. Von 2023 bis 2025 war er zudem Sonderbeauftragter für die Modernisierung der Fortbildungslandschaft des Bundes. Seit 2024 ist er zudem Honorarprofessor an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, er vertritt im Institut für Sicherheitsforschung den Bereich „Sicherheit in der Digitalisierung für Staat, Wirtschaft und Gesellschaft“.

Von Februar 2016 bis 18. Oktober 2022 leitete er das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Wegen später als unbegründet erwiesenen Vorwürfen im Zug der BSI-Affäre übte er das Amt nicht weiter aus. Die damalige Bundesinnenministerin Nancy Faeser untersagte ihm wegen angeblicher Russlandkontakte des von ihm bis 2016 geführten Vereins Cyber-Sicherheitsrat Deutschland die Führung der Dienstgeschäfte. 2023 verklagte Schönbohm Faeser und das Bundesinnenministerium wegen Mobbing und forderte Schadensersatz.

  1. Deutschlands Sicherheit – Arne Schönbohm – Vita. In: deutschlands-sicherheit.de. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 24. Dezember 2015; abgerufen am 24. Dezember 2015.
  2. Markus Balser: Vom BSI zur Mini-Behörde: Neuer Posten für Deutschlands Ex-Cyberabwehrchef. In: sueddeutsche.de. 27. Dezember 2022, abgerufen am 29. Dezember 2022.
  3. Bericht: Faeser versetzt Schönbohm an Bundesakademie. 27. November 2022, abgerufen am 27. November 2022.
  4. Arne Schönbohm neuer Honorarprofessor an der H-BRS
  5. Klage gegen Ministerin Faeser: Unionsfraktion beantragt wegen Ex-BSI-Chef Schönbohm Sondersitzung des Innenausschusses. Tagesspiegel, 31. August 2023