Arthur Haim

Arthur Haim (* 8. Juli 1888 in Posen; † 28. Oktober 1948 in San Francisco) war ein deutscher Mediziner und Privatdozent für Bakteriologie und Serologie. Er wirkte am Universitätsklinikum Eppendorf in Hamburg. Als Jude wurde er von Nationalsozialisten verfolgt. Das Hamburger Tageblatt gab am 31. Juli 1933 bekannt, dass er aufgrund § 3 des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums aus dem Staatsdienst entlassen wurde. 1934 floh er in Vereinigten Staaten. Für ihn ist ein Stolperstein vor dem Hauptgebäude des Krankenhauses in der Martinistraße 52 verlegt.

An der Universität Hamburg wirkte er an der Medizinischen Fakultät. Von 1929 bis 1933 war er in der Abteilung für experimentelle Therapie des Immunitätsinstituts tätig.

  1. 1 2 Eintrag von Arthur Haim im Professorenkatalog. In: Professorenkatalog. Universität Hamburg, abgerufen am 15. April 2026.
  2. Die Universität: »Es wird gesäubert«. In: Hamburger Tageblatt. Nr. 176. Hamburg 31. Juli 1933, S. 10 (igdj-hh.de [PDF; 5,2 MB; abgerufen am 15. April 2026]).
  3. Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (Hrsg.): 125 Jahre UKE: Rückblick und Ausblick. Hamburg 2014, S. 24 (56 S., uke.de [PDF; 2,5 MB; abgerufen am 15. April 2026]).
  4. Stolperstein für Arthur Haim. In: Stolpersteine Hamburg. Landeszentrale für politische Bildung Hamburg, abgerufen am 15. April 2026.