Künstliches Leben
Künstliches Leben (KL, oder auch englisch AL = artificial life) ist in der schwachen oder moderaten Ausprägung die Erforschung natürlicher Lebenssysteme, ihrer Prozesse und der Evolution durch computergestützte Simulation und in der radikalen oder starken Ausprägung die Erschaffung von künstlichem Leben durch synthetische Biologie. Die Disziplin AL wurde 1986 vom amerikanischen Biologen Christopher Langton benannt. Es gibt drei Ansätze, soft, von Software; hard, von Hardware; und nass, von der Biochemie.
- ↑ Lexikon der Biologie: künstliches Leben [Unterscheidung zweier Konzepte von künstlichem Leben].
- ↑ The MIT Encyclopedia of the Cognitive Sciences, The MIT Press, p.37. ISBN 978-0-262-73144-7
- ↑ Mark A. Bedau: Artificial life: organization, adaptation and complexity from the bottom up. (PDF) In: TRENDS in Cognitive Sciences. November 2003, abgerufen am 19. Januar 2007 (englisch).
- ↑ Maciej Komosinski, Andrew Adamatzky: Artificial Life Models in Software. Springer, New York 2009, ISBN 978-1-84882-284-9 (englisch, springer.com).
- ↑ Andrew Adamatzky, Maciej Komosinski: Artificial Life Models in Hardware. Springer, New York 2009, ISBN 978-1-84882-529-1 (englisch, springer.com).