Aschersleben
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 51° 45′ N, 11° 27′ O | |
| Bundesland: | Sachsen-Anhalt | |
| Landkreis: | Salzlandkreis | |
| Höhe: | 114 m ü. NHN | |
| Fläche: | 156,37 km² | |
| Einwohner: | 25.647 (31. Dez. 2024) | |
| Bevölkerungsdichte: | 164 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 06449 | |
| Vorwahl: | 03473 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SLK, ASL, BBG, SBK, SFT | |
| Gemeindeschlüssel: | 15 0 89 015 | |
| Stadtgliederung: | 11 Ortsteile + Kernstadt | |
| Adresse der Stadtverwaltung: |
Markt 1 06449 Aschersleben | |
| Website: | www.aschersleben.de | |
| Oberbürgermeister: | Steffen Amme (WIDAB) | |
| Lage der Stadt Aschersleben im Salzlandkreis | ||
Aschersleben () ist eine Stadt am Nordostrand des Harzes im Tal der Eine in Sachsen-Anhalt. Sie ist die drittgrößte Stadt des Salzlandkreises und die älteste urkundlich erwähnte Stadt in Sachsen-Anhalt. Aufgrund der geografischen Lage wird Aschersleben auch als das „Tor zum Harz“ bezeichnet.
Aschersleben war der Sitz der Askanier, die ihren Namen von Ascania (auch Ascharia), dem latinisierten Namen ihres Burgbesitzes ableiteten. Im 12. Jahrhundert wurde es unter dem Askanier Albrecht dem Bären zum Mittelpunkt des späteren Fürstentums Anhalt. Im späten Mittelalter war die Stadt Mitglied der Hanse. Als eine von wenigen Städten Deutschlands besitzt sie eine sehr gut erhaltene Stadtbefestigungsanlage und eine weitgehend intakte Innenstadt aus dem Mittelalter.
Die Stadt befindet sich im Umbau und war Teil der Internationalen Bauausstellung Stadtumbau Sachsen-Anhalt 2010. 2010 war sie Gastgeberin der Landesgartenschau Sachsen-Anhalt. Aschersleben hat den Rang eines Mittelzentrums. Bedingt durch eine günstige klimatische Lage im Regenschatten des Harzes wurde die Stadt zum Zentrum des Majorananbaus in Deutschland.
- ↑ Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Bevölkerung der Gemeinden – Stand: 31. Dezember 2024 (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2022) (Hilfe dazu).
- ↑ Gerd Heinrich: Askanier. In: Lexikon des Mittelalters (LexMA). Band 1. Artemis & Winkler, München/Zürich 1980, ISBN 3-7608-8901-8, Sp. 1109–1112.