Atlantische Multidekaden-Oszillation

Als Atlantische Multidekaden-Oszillation (Abkürzung AMO; engl. atlantic multidecadal oscillation) wird eine zyklisch auftretende Zirkulationsschwankung der Ozeanströmungen im Nordatlantik bezeichnet, die eine Veränderung der Meeresoberflächentemperaturen des gesamten nordatlantischen Beckens mit sich bringen soll, wodurch Einfluss auf die Atmosphäre ausgeübt wird.

Die Existenz des Phänomens ist in der Klimaforschung umstritten. Es gibt Hinweise darauf, dass es sich nicht um interne Klimaschwankungen wie bei El Niño, sondern um ein Artefakt handelt, welches auf äußere Faktoren wie etwa Vulkane oder den menschengemachten Klimawandel zurückzuführen ist.

  1. Klimaforschung: Klimapendel war vielleicht nur Täuschung. Abgerufen am 13. März 2021.
  2. Jeff Berardelli: Humans, not nature, are the cause of changes in Atlantic hurricane cycles, new study finds. In: CBS, 5. März 2021. Abgerufen am 13. März 2021.
  3. Michael E. Mann, Byron A. Steinman, Daniel J. Brouillette, Sonya K. Miller: Multidecadal climate oscillations during the past millennium driven by volcanic forcing. In: Science. Band 371, Nr. 6533, 5. März 2021, S. 1014–1019, doi:10.1126/science.abc5810 (science.org [abgerufen am 26. Januar 2025]).