Außenlager des KZ Dachau

Die 169 Außenlager des KZ Dachau machten das KZ Dachau zum am weitesten verzweigten und größten Lagerkomplex der Konzentrationslager (KZ) des NS-Regimes. Sie wurden ab 1933 errichtet, die meisten ab 1944, um die Gefangenen mittels Zwangsarbeit auszubeuten, zum Teil auch umzubringen. Während kleine Außenlager – zum Teil auch als Außenkommandos bezeichnet – meist bessere Lebensbedingungen aufwiesen als das Stammlager Dachau, waren in Außenlagern größerer Rüstungsbetriebe oder mit jüdischen Inhaftierten die Überlebenschancen meist erheblich geringer.

  1. Dachauer Außenkommandos (Memento vom 12. Juli 2013 im Internet Archive). Online auf Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, blz.bayern.de, letzte Änderung am: 23. April 2013.
  2. Encyclopedia of camps and ghettos, 1933–1945 / 1,A: Early camps, youth camps, and concentration camps and subcamps under the SS-Business Administration Main Office (WVHA). Band A, Indiana University Press, Bloomington 2009, ISBN 978-0-253-35328-3, S. 448–450.
  3. Stanislav Zámečník in: Wolfgang Benz, Der Ort des Terrors, Band 2, 2005, S. 266 f.