Auftriebsausgleich

Der statische Auftrieb von Luftschiffen ist während einer Fahrt nicht konstant. Es müssen daher Maßnahmen getroffen werden, um den Auftrieb und damit die Flughöhe zu steuern, der sogenannte Auftriebsausgleich.

Verantwortlich für die Veränderungen sind verschiedene Effekte:

Luftschiffe können diese Auftriebsänderungen auf verschiedene Arten ausgleichen:

  • Nutzung des dynamischen Auf- beziehungsweise Abtriebs (siehe unter: Dynamischer Auftrieb)
  • Auftriebserhöhung durch Ballastabgabe. Dies geschieht meist durch Ablassen von speziell dafür mitgeführtem Ballastwasser. Bei Ballonen wird häufig Sand abgeworfen
  • Auftriebsverringerung durch Ablassen von Traggas oder Aufnehmen von zusätzlichem Ballast
  • Durch Veränderung der Dichte des Traggases durch Temperaturänderung (Erwärmen erhöht, Abkühlen verringert den Auftrieb) oder – nur in geringem Umfang – durch Druckänderung (durch Ballonnetts im Starrluftschiff und im Bereich der Prallhöhe an prallen Aerostaten).
  • Verringerung des vorhandenen Traggases durch Komprimierung, wobei ein entsprechender Volumenausgleich, z. B. durch Ballonetts erfolgen kann.
  1. Neues Luftfahrzeug - Aeros erfindet den Zeppelin neu (Seite dauerhaft nicht mehr abrufbar, festgestellt im Februar 2026. Suche im Internet Archive ), Handelsblatt, zuletzt abgerufen am 21. Februar 2022
  2. Scinexx.de - Hightech am Himmel, zuletzt abgerufen am 21. Februar 2022