Augentumor
| Klassifikation nach ICD-10 | |
|---|---|
| D31.- | Gutartige Neubildung des Auges und der Augenanhangsgebilde |
| C69.- | Bösartige Neubildung des Auges und der Augenanhangsgebilde |
| ICD-10 online (WHO-Version 2019) | |
| Klassifikation nach ICD-11 | |
|---|---|
| 2F36.Z | Gutartige Neubildung des Auges oder der Augenanhangsgebilde, nicht näher bezeichnet |
| 2D04 | Bösartige Neubildung der Orbita |
| ICD-11: Englisch • Deutsch (Vorabversion) | |
Ein Augentumor ist eine nicht entzündliche Raumforderung des Auges, sie werden auch Orbitatumor genannt.
Etwa zwei Drittel sind gutartig, ein Drittel bösartig. Der Anteil bösartiger Veränderungen nimmt mit zunehmendem Alter zu.
Der Häufigkeitsgipfel liegt im 6. Lebensjahrzehnt. Augentumoren können in jedem Alter vorkommen, unterscheiden sich je nach Alter allerdings erheblich. Sie können direkt in dem Auge oder aus benachbarten Organen wie dem Augenlid, den Tränendrüsen, Nasennebenhöhlen entstehen.
Oft kommt es zu einem Hervortreten des betroffenen Auges (Exophthalmus), zu einer Verlagerung des Augapfels, Lähmung von Augenmuskeln, zu Doppelbildern, Schmerzen und/oder Sehverlust.
Nach Dignität und Altersgruppe ist folgende Einteilung gebräuchlich:
- ↑ W. Hassler, R. Unsöld, U. Schick: Raumforderungen der Orbita. Diagnostik und operative Behandlung. In: Deutsches Ärzteblatt, Band 104, Heft 8, S. 496–501,2007, PDF
- 1 2 W. A. Lagrèze: Orbitatumoren und chirurgische Zugangswege. In: Die Augenheilkunde, emedpedia
- ↑ Pschyrembel Online
- 1 2 R. C. Allen: Tumore der Orbita. MSD Manuals
- ↑ Adam R. Sweeney, Nagham Al-Zubidi, Shruthi Harish Bindiganavile, Michael T Yen, Seong Lee, Kim Firn: Orbital Masses. In: eyewiki