Auseinandersetzungen von Rovereta
Die Auseinandersetzungen von Rovereta (italienisch: Fatti di Rovereta) stellen ein kontroverses Ereignis in der san-marinesischen Geschichte dar, das im Jahre 1957 stattfand. Die Verfassungskrise entstand, weil das Parlament (Consiglio Grande e Generale) absichtlich beschlussunfähig gemacht wurde, um die geplante Neuwahl der Capitani Reggenti zu verhindern. In der Ortschaft Rovereta wurde eine provisorische Regierung eingesetzt, die sich gegen die von der Kommunistischen Partei San Marinos (PCS) und der Sozialistischen Partei San Marinos (PSS) gestellten Capitani Reggenti stellte, deren Amtszeit abgelaufen war.