Auslagerung der norwegischen Goldreserven im Zweiten Weltkrieg

Die Auslagerung der norwegischen Goldreserven (norweg. Gulltransporten) bezeichnet eine Episode des Zweiten Weltkriegs in Skandinavien. Der norwegischen Regierung gelang es dabei, die Goldreserven des Landes in einer mehrwöchigen Operation von Oslo nach Tromsø und von dort nach Großbritannien zu bringen und sie so dem Zugriff der deutschen Wehrmacht zu entziehen. Die norwegische Exilregierung war damit die einzige Exilregierung im Zweiten Weltkrieg, die während der gesamten Kriegszeit finanziell unabhängig war. Dementsprechend wurde der Gulltransporten nach dem Krieg zu einem norwegischen Nationalmythos.