Aussalzen

Aussalzen ist ein Prozess, bei dem wasserlösliche Substanzen durch eine Salzzugabe aus der wässrigen Phase verdrängt werden. Dies kann durch Fällung (Bildung einer festen Phase) oder durch Bildung einer flüssigen organischen Phase geschehen.

Der physikalische Hintergrund dieses Phänomens ist, dass die Löslichkeit eines Stoffes nicht immer unabhängig davon ist, was sonst noch im Lösungsmittel gelöst ist. Der grundsätzliche Effekt besteht in der Erhöhung der Ionenstärke der wässrigen Phase und der damit einhergehenden Verringerung der Löslichkeit vieler kovalenter oder ionischer Verbindungen.

Das so genannte „Löslichkeitsprodukt“ darf dann nicht mit Konzentrationen (Siehe auch: Henry-Gesetz), sondern muss mit Aktivitäten ausgedrückt werden.

  1. Was tun, wenn der Verteilungskoeffizient ungünstig ist? fu-berlin, abgerufen am 25. Mai 2024.